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Ein Gastartikel von Dr. med. Karin Bender-Gonser

Brauchen wir in einer modernen Welt Chemikalien? Schützt ihr Einsatz in Landwirtschaft, Medizin und Kosmetik unser Leben? Oder ist gerade sie für zunehmende Zahlen chronischer- und Autoimmun-Krankheiten verantwortlich?

Das moderne Leben geht mit neuen Technologien einher. Zur Zeit der industriellen Revolution sah man den Veränderungen und Modernisierungen  mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits führten sie zur Entstehung sozialer Probleme, andererseits machten sie den Fortschritt in Wissenschaft und Medizin erst möglich.

Aus meiner Perspektive als Ärztin stehe ich dieser Entwicklung  zwiegespalten gegenüber. Das, was man als eine der größten Errungenschaften der modernen Heilkunst, nämlich die Entdeckung des Penicillins, ansah, ist andererseits ihr Fluch geworden. Lange Zeit sorgten die Antibiotika für den deutlichen Rückgang bakteriell bedingter Erkrankungen und retteten somit Leben. Doch der unreflektierte Umgang mit diesen chemischen Stoffen hat die Medizin in eine der größten Krisen gestürzt: MRSA - die Keime, die keiner in den Griff bekommt.

Was hat Chemie mit Gesundheit zu tun?

Es gibt unzählige chemische Substanzen, derer sich die Pharmaindustrie, aber auch Kosmetik-, Reinigungs- und Lebensmittelindustrie bedienen. Einerseits haben sie den vordergründigen Fortschritt (mehr Produktion, höhere Erträge, schnellere Symptomfreiheit, absolute Keimfreiheit und scheinbare Hygiene, uvm.) ermöglicht. Nach mehr als einem Jahrhundert erkennen bewusste Wissenschaftler und Mediziner jedoch auch die dahinter liegenden NEBENWIRKUNGEN.

Die natürlichen und körpereigenen Selbstheilungsmechanismen (gesundes Mikrobiom, Säureschutzmantel, Säure-Basen-Balance, intaktes Immunsystem, u.v.m.) sind angeschlagen beziehungsweise inaktiviert. Alles das, was uns die Natur als fantastisch aufeinander abgestimmte Werkzeuge mit auf den Weg (Leben) gegeben hat, ist zerstört oder nicht vollständig funktionstüchtig. Das Ergebnis ist eine deutliche Zunahme an chronischen-  und Autoimmun-Erkrankungen, aber auch neurologischen Krankheitsbildern wie Alzheimer, Demenz oder Autismus.

Chemiefrei leben - wie geht das? weiterlesen >>>

Wie kann man die Gesundheit verbessern und unterstützen?

Der einzige Weg aus der Misere ist, Selbstverantwortung für das eigenen Leben zu übernehmen.

  • Gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel konsumieren
  • Chemie im persönlichen Umfeld reduzieren
  • In die Natur gehen
  • Weniger Elektrosmog und Handystrahlung

Ernährung

Gesunde, frisch zubereitete Lebensmittel in Bioqualität bieten dem Körper den „Treibstoff“ den er braucht, um alle Zellen optimal arbeiten zu lassen. Die Arbeit der  Entgiftungsorgane (Leber, Nieren, Darm und Haut), aber auch Zellauf- und abbau, sowie die Energiegewinnung in den Mitochondrien wird durch ausreichende Mikronährstoffe erst möglich. Wer sich aus zeitlichen Gründen nicht gesund und vollwertig ernähren kann, sollte zumindest die fehlenden Nährstoffe durch exzellente Nahrungsergänzungsmittel auffüllen.

Natur

Mindestens 2 mal die Woche sollte ein Wald- oder Wiesenspaziergang, Barfusslaufen , Waldbaden oder sportliche Aktivitäten unter freiem Himmel integriert werden. Das dient nicht nur der Entspannung, sondern auch der Verbesserung des Immunsystems (deutliche Zunahme an Immunszellen durch regelmäßige Waldaufenthalte (Waldbaden) und Reduktion von oxidativem Stress).

Elektrosmog und Strahlung

Durch die Integration von W-lan ist die Bestrahlungsdauer deutlich gestiegen, was nachweislich zu einer höheren Krebsanfälligkeit, aber auch Konzentrationsmangel und Stress führt. Sinnvoll ist es, abends den Rooter auszustellen, um zumindest nachts für eine Erholungsphase zu sorgen. Ansonsten gilt es bewusst mit der Handhabung von Smartphones, Tablets und Co. umzugehen. Wie jeder das für sich selber regelt, ist der Eigenverantwortung überlassen.

Chemie

Die Chemie im persönlichen Umfeld zu reduzieren ist meiner Meinung nach, die einfachste Übung. Wenn man weiss, wie man Kosmetika, Reinigungsmittel und Heilmittel durch natürliche Substanzen ersetzen oder reduzieren kann, gibt es kaum noch eine Ausrede, weshalb es nicht umgesetzt wird. Unsere Vorfahren benutzten teilweise sehr gute Verfahren, die durch die Modernisierung verdrängt wurden ( Räucherung von Krankenzimmern mit Weihrauch, Desinfektion mit Sole oder Ozon,…). Nicht alles, was alt ist, ist gleichzeitig schlecht. Vielleicht waren einige Anwendungen zeitaufwändiger, das muss ich zugeben, aber wenn man weiss, dass sie weniger oder gar keine Nebenwirkungen haben, dann sollte der Zeitfaktor bzw. Mehraufwand in den Hintergrund treten. Denn am Ende geht es immer um unser Leben, was geschützt werden soll.

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 Mehr zu Dr. Karin Bender-Gonser:

Ich bin aus Leidenschaft holistische Zahnärztin und vierfache Mutter. Beides ist seit 25 Jahren ein Teil meines Lebens und nicht nur ein Aufgabenbereich. Somit lebe ich meine Berufung! Menschen zu inspirieren, zu begleiten und ihnen Vorbild zu sein, ist meine innerste Motivation. Das was ich sage, das lebe und fühle ich auch! Dogmatische Vorgaben lehne ich in jedem Lebensbereich ab und verbinde alle Ebenen des Lebens miteinander. Das ist meine Perspektive eines holistischen Lebensmodells. Und genau das ist der Schlüssel zum "Ganzheitlich Gesund Sein". "Heilung statt Reparatur" und "Selbstheilung statt geheilt werden"ist meine Maxime.

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