WEGE, SICH VOM PERFEKTIONISMUS ZU BEFREIEN

Leidest Du auch darunter, immer alles perfekt machen zu wollen? Und möchtest Du Dich davon befreien? O.k. Dann schauen wir uns doch mal an, was sich hinter dem Perfektionismus überhaupt verbirgt:

Wir alle haben in der Kinderstube mehr oder weniger die Erfahrung gemacht, dass wir für Fehler auf unterschiedlichste Art und Weise bestraft wurden. Sei es durch Noten in der Schule, durch Ausgangssperre im Teenageralter. Oder vielleicht sind Mama oder Papa sogar mal die Hände ausgerutscht. So haben wir uns angeeignet, Fehler möglichst zu vermeiden, um ein wenig mehr Liebe, Lob und Anerkennung zu bekommen.

Das Resultat daraus: Wir wollen alles perfekt machen.

Und so steht der Perfektionismus dann auch schon mal zwischen dem Leben, das wir jetzt leben und dem Leben, das wir tief aus dem Herzen heraus im Grunde genommen gerne leben möchten. Der Perfektionismus steht zwischen den Projekten und Dingen, die wir gerne machen möchten und aufgrund von Denkmustern wie beispielsweise: „Ich kann das nicht gut genug machen“ oft erst gar nicht anpacken. Begleitet ist dies von Ängsten: In erster Linie der Angst Fehler zu machen, etwas eben aus eigener Sicht nicht perfekt zu machen und möglicherweise von anderen Kritik zu erfahren und vielleicht auch Scham.

Einen Satz habe ich persönlich mir irgendwann aufgrund der vorgenannten Erkenntnisse auf die Fahne geschrieben:

BESSER UNPERFEKT STARTEN ALS PERFEKT ERST GAR NICHT ANZUFANGEN!!!

Wenn Du Dich jetzt auch von Deinem Perfektionismus verabschieden möchtest, dann ist der 1. Schritt: Es überhaupt mal zu erkennen, wie sehr er dich bisher bremst. Außerdem gibt es da noch sowas wie ein Pareto-Prinzip – welches man mehr aus der Betriebswirtschaft kennt: die 80/20 Regel: 80 % des Ergebnisses beruhen auf 20 % des Einsatzes.

Und auch dies hilft: Stelle Dir mal die Frage: Geht es wirklich darum perfekt zu sein. Oder darf es darum gehen, etwas anzupacken, Spaß und Freude dabei zu haben?????

Zum anderen sagt es uns im Grunde genommen auch der Volksmund: Fehler sind da um gemacht zu werden und um daraus dann zu lernen!!! Im Umkehrschluß könnte man auch sagen: Je mehr Fehler man macht, um so größer können die eigenen Lern- und damit Lebenserfolge sein.

Eine weitere gute Vorstellung ist auch: Stelle Dir vor, da gibt es eine Tür, hinter welcher sich all‘ das verbirgt, was Dein Herz sich wünscht. Und da gibt es jemanden, der Dir einen Schlüsselbund gibt mit ganz ganz vielen Schlüsseln. Dieser jemand versichert Dir, dass 1 Schlüssel davon auf die Tür passt. Was würdest Du tun? Würdest Du den Schlüsselbund nehmen und nacheinander ausprobieren, welcher Schlüssel passt? Sicher doch – oder? Und jeder Schlüssel, den du probierst und der nicht passt – wäre das ein Fehler für Dich oder würdest Du dann denken, egal – ich probiere den nächsten aus?

Natürlich ist  aller Anfang ist schwer. Und wenn man sich von seinem antrainierten Perfektionismus befreien möchte, dann darf man sich angewöhnen in kleinen und manchmal auch etwas größeren Schritten die Komfortzone zu verlassen und sich neue Gewohnheiten anzueignen. Und ganz ganz viele kleine und größere Schritte bringen Dir dann die gewünschten Erfolge!

Vielleicht magst Du jeden Schritt ja auch mit einem Schlüssel vergleichen, welcher auf die Tür passt, die Deine wahren Herzensangelegenheiten zur Realität werden lassen.

Versäume keine weiteren Inspirationen und trage Dich hier gerne ein: 

 

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