Mehr Lebensfreude dank hormonfreier Verhütung mit NFP

Ein Gastbeitrag von Anne

Es war im Jahr 2009 als ich mich zum zweiten Mal entschieden hatte die Pille abzusetzen. Bei ersten Mal bin ich aus Mangel an Information über Alternativen wieder zur Pille zurückgegangen, aber das sollte sich nun ändern. Diesmal war ich fest entschlossen, keine Hormone zur Verhütung mehr zu nehmen. Es fühlte sich einfach nicht gut an, jeden Tag Hormone zu schlucken, obwohl ich zumindest auf den ersten Blick keine nennenswerten Nebenwirkungen unter der Pille hatte.

Was sich nach dem Absetzen der Pille verändert hat

Nun nach dem Absetzen der Pille bin ich wirklich ein anderer Mensch geworden. Meine Libido war plötzlich noch stärker, ich fühlte mich gesünder, freier und hatte mehr Lebensfreude. Doch am meisten dankbar bin ich dafür, dass ich nun wieder emotional sein kann. Vor der Pille habe ich mir überwiegend Horrorfilme angesehen, Liebesfilme oder Romanzen haben mich nicht interessiert. Kurz nach dem Absetzen der Pille konnte ich Horrorfilme plötzlich nicht mehr ausstehen – habe mich regelrecht davor geekelt und wollte mir unbedingt Liebesfilme mit meinem Partner ansehen. Auf einmal gab es wieder Emotionen in meiner Gefühlswelt, die sich im Laufe des Zyklus veränderten. Unter Hormonen war ich so monoton und irgendwie aus jetziger Sicht gar nicht wirklich ich.

Wie NFP mein Leben verbessert hat

Als ich erfahren habe, dass es NFP gibt und dass man durch Beobachtung von Körperzeichen wie Basaltemperatur und Zervixschleim die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Zyklus bestimmen kann – war ich absolut begeistert. Ich saugte das Wissen über meinen eigenen Körper in dieser Zeit so auf wie ein Schwamm. Es faszinierte mich, welches Wunderwerk der Körper jeden Zyklus veranstaltet. Ein besonderer Moment für mich war, als ich zum ersten Mal meinen Eisprung an der Temperaturkurve erkennen konnte – da dachte ich: Warum habe ich so etwas geniales nicht in der Schule gelernt? Es ist im Grunde so einfach – an den unfruchtbaren Tagen kann ich ungeschützten Sex mit meinem Partner haben und werde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht schwanger. An den fruchtbaren Tagen haben wir Kondome genommen, wenn wir gerade verhüten wollten – das machen wir bis heute so – nur dass wir jetzt vegane Kondome verwenden. Denn mit der NFP Anwendung stärkte sich das Bewusstsein für meinen Körper und die Natur. Somit rückten Gesundheitsthemen wie Ernährung und der Tierschutz für mich weiter in den Vordergrund. Aus jetziger Sicht bin ich super froh, NFP für mich entdeckt zu haben und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

NFPZusammensetzung der fruchtbaren Tage im Menstruationszyklus

 

Wie sicher NFP ist

Nun nach aktuellen Studien hat NFP einen Pearl Index von 0,4. Das bedeutet, dass nur eine von 250 Frauen, die die symptothermale NFP Methode anwenden, ungeplant schwanger werden. Damit liegt NFP im Bereich der Pille und Kupferspirale, die einen Pearl Index von 0,3 haben und zu den hoch sicheren Methoden zählen.

Persönlich finde ich das schon sehr verwunderlich und schade, dass eine so sichere, gut erforschte Methode so unbekannt ist. Aus diesem Grund engagiere ich mich seit 2011 zusammen mit meinem Partner intensiv dafür, dass sich die symptothermale Methode und das Wissen um die NFP Anwendung verbreitet. Mittlerweile haben wir einen Blog mit über 90.000 BesucherInnen pro Monat und können jeden Tag miterleben wie mehr und mehr Menschen die Methode für sich entdecken können. Das erfüllt mich mich tiefer Freude.

Was du für den Start in die NFP brauchst

Im Prinzip braucht es nur drei Dinge, um mit NFP anzufangen.

Erstens die Bereitschaft die Methode wirklich zu erlernen und dabei auf Entdeckungsreise durch den eigenen Körper zu gehen. Ich kann dafür mindestens empfehlen, das Buch „Natürlich & sicher“ zu lesen. Besser ist es jedoch, einen Kurs zu besuchen, denn der angesprochene Pearl Index bezieht sich nur auf Frauen, die einen Kurs besucht haben. Ich biete aus diesem Grund mit meinem Partner Marcus Online Videokurse an, die dir ermöglichen die Methode in nur 30 Tagen zu erlernen.

Zweitens brauchst du ein geeignetes Basalthermometer zum Messen deiner morgendlichen Aufwachtemperatur. Hier gibt es analoge Thermometer aus Glas wie das Geratherm basal, die, wenn sie nicht zu Bruch gehen, theoretisch ein Leben lang halten. Oder digititale Thermometer mit zwei Nachkommastellen wie das Geratherm Digital, die etwa nach einem Jahr ausgetauscht werden sollten, da die Messgenauigkeit von digitalen Thermometer mit der Zeit nachlässt.

Als drittes brauchst du ein geeignetes Zyklusblatt, in dem du deine Körperzeichen wie Temperatur und Schleim dokumentieren kannst. Hier kannst du ganz klassisch ein kostenfreies Zyklusblatt herunterladen, ausdrucken und analog alles dokumentieren. Für Frauen, die ein Smartphone haben, kann ich allerdings auch einige NFP Apps empfehlen. Aktuell verwende ich das LadyCycle App für Android und das myNFP App für das iPhone.

Verhütung >>>Zur kostenfreien Anmeldung>>>

Vom 7. bis 13. März veranstalte ich zusammen mit meinem Partner die Vegane Verhütungswoche 2016 mit 18 ExpertInnen-Interviews – darunter auch Irmgard Bronder zum Thema „Vegane und Hormonfreie Verhütung mit der Wild Yam“. Ziel der Veranstaltung ist es, dass du deine optimale vegane und hormonfreie Verhütungsmethode für dich findest. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mit dabei bist.

Fruchtbare Grüße sendet
Deine Anne

Danke Dir liebe Anne für diesen tollen Gastbeitrag.

Verhütung mit Wild Yam statt Pille?

Wild Yam Verhütung statt Pille? Hier ist schon mal ein kleiner Auszug für Dich zum Anschauen. Das ganze Interview findest Du im Rahmen der verganen Verhütungswoche, die am 7. März startet. Hier kannst Du Dich kostenfrei auch dazu registrieren: http://tinyurl.com/zgvvxxd

 

Wie Du es schaffst, endlich energieraubende Dinge loszulassen (und warum du es auch tun solltest)

Gerümpel

Wir kennen ja schon das gute Gefühl, wenn wir denn endlich mal aufgeräumt haben und ausgemistet haben, wie gut es uns tut, wie gut wir uns danach fühlen…

Hast Du das Gefühl, dass es mal wieder Zeit ist, eine Frühjahres-Entmistungs-Aktion zu starten?

Diese Gedanken können Dir helfen, jetzt auch wirklich ins Handeln zu kommen

Alles was uns an Gegenständen umgibt ist in gewisser Form gebundene Zeit und Energie. Irgendwann haben wir Zeit gegen Geld getauscht: Wir haben gearbeitet und dafür Geld bekommen und für dieses Geld haben wir  uns Gegenstand XY gekauft. Die meisten Gegenstände sind uns nach wie vor sehr nützlich, doch so einige stehen auch einfach nur in Ecke, müssen/wollen regelmäßig abgestaubt werden oder sind inzwischen im Keller oder auf dem Dachboden gelandet (weil man sie ja doch noch irgendwann vielleicht eventuell mal noch gebrauchen könnte) und werden allenfalls von einer Ecke in die andere verschoben. Das kostet Zeit und Energie!

Und noch eines kommt hinzu: Ungute Gefühle. Bei dem ein und anderen haben wir wohl inzwischen bemerkt, dass wir das Teil nicht brauchen bzw. nutzen. Aber: Es hat ja Geld gekostet und der Gegenstand funktioniert vielleicht auch noch und hat daher noch einen gewissen Wert. Deshalb können wir ihn doch nicht einfach wegwerfen … und ihn verkaufen? Achje, jetzt nicht – so denkt es in einem  – und schon drehen wir mit einem unguten Gefühl dem Gegenstand den Rücken zu bis zu nächsten Begegnung ….

Merkst Du an diesen beiden kleinen Beispielen, wie uns das Horten von unnützen Gegenständen Energie und dabei letztlich auch Freude raubt?

Und dennoch tun wir uns so schwer damit Unnützes loszulassen.  Mit diesen Fragen kann es Dir künftig gelingen:

Hol‘ dir den Gegenstand in die Hand bzw. schau ihn dir an und lasse die Frage auf Dich wirken: Liebe ich dieses Teil und benutze bzw. benötige ich es wirklich noch? Hat es mir bisher gefehlt? Kommt ein Nein auf diese Fragen, dann kannst Du es mit einem guten und befreienden Gefühl aus Deinem Energiefeld entlassen. Spende es ggf. an Menschen/Organisationen, die das Teil wirklich nutzen oder setze es zum Verkauf z. B. in Ebay.

Noch ein abschließender GeheimTipp für die Dinge, von denen Du Dich dann jetzt doch noch nicht trennen kannst. Verstaue sie zusammen in einer Kiste auf dem Dachboden oder im Keller. Schreib‘ aktuelle Datum außen auf die Kiste. Notiere Dir in Deinem Kalender einen Tag genau 6 Monate später. Hast Du nach den 6 Monaten nichts aus der Kiste vermisst, so entsorge sie komplett – Aber bitte: Ohne noch einmal reinzuschauen – sonst geht das Kopfkino „Ich könnte es vielleicht ja doch ….“ wieder von vorne los.  🙂