DIE ULTIMATIVE CHECKLISTE, DEIN SELBSTWERTGEFÜHL ZU STÄRKEN

LosheimerHerbst

Ab sofort öffne ich mich dem Gedanken, dass ich es mir wert bin,

  • die Verantwortung für mein Glück selbst in die Hand zu nehmen
  • in Frieden mit meiner Vergangenheit zu kommen
  • gelassener zu werden
  • mehr auf die Signale meines Körpers zu achten
  • mich so zu akzeptieren wie ich eben bin
  • mir zu erlauben, mich jeden Tag ein wenig besser zu fühlen
  • auch zu akzeptieren, dass es Momente gibt, in denen ich mich nicht so gut fühle
  • gerne Komplimente von anderen anzunehmen.
  • zuerst an mich selbst zu denken und gut für mich zu sorgen. Dann kann ich auch gut für andere sorgen
  • Chancen, die das Leben mir schenkt, zu ergreifen
  • Verantwortung für mich selbst zu übernehmen
  • meine Vorhaben umzusetzen und meine Ziele zu erreichen
  • auch mal unpferfekt sein zu dürfen
  • jeden Tag aufs Neue zu genießen
  • das kleine Kind in mir zu erwecken und neugierig auch mal unbekannte Dinge auszuprobieren.

Die LebensFreudeBlogParade – Eine 6-Punkte-Liste für gelebte und nachhaltig wirkende Lebensfreude

Heidi Marie Wellmann hat heute meine Einladung zur LebensFreude BlogParade angenommen. Schau’ mal hier, welche wertvollen Aspekte aus ihrer Schreibfeder für Dich entstanden sind:

Von Freude wird im Grunde alles getragen, aus der Freude wird tatsächlich alles geboren, Freude verleiht dem, was sie erschafft, was sie hervorbringt, pure Lebenskraft und -grundlage. Freude ist tatsächlich DIE erschaffende Kraft. Hört sich ganz wunderbar an, nicht wahr?

Aber vielleicht denkst Du jetzt: ja, ja, alles klar, aber so einfach ist das nicht, der Alltag sieht ganz anders aus, von Freude weit und breit keine Spur… dann habe ich hier etwas für Dich. In diesem Artikel, welchen ich im Rahmen der Blogparade zum Thema Lebensfreude* schreibe, teile ich mit Dir meine 6 wesentlichsten Bausteine für mehr gelebte und nachhaltig wirkende Lebensfreude. Aber Vorsicht :-), dass hier ist keine theoretische 6-Punkte-Liste, sondern viel mehr ein erlebter und gelebter Erfahrungsschatz, welchen ich sehr gern mit Dir teile und welche gerne als Checkliste verwendet werden kann.

*Initiatorin der Blogparade Lebensfreude ist Irmgard Bronder von diegedankenenergie.de

Na dann legen wir  los :-)

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  1. GlücklisSEIN bedeutet eine bewusste Wahl zu treffen!

Immer wieder höre ich von Menschen: ich wünsche mir so sehr glücklich zu sein…. oder: wenn dies oder das eintrifft, werde ich glücklich …. bzw. ähnliche Aussagen. Meine Erfahrung hierzu: hör auf dem Glück hinterher zu rennen und es von irgendwelchen Umständen abhängig zu machen. Triff eine bewusste Entscheidung / Wahl glücklich zu SEIN! Du denkst dies ist Haarspalterei? Oh nein, das ist es nicht. Die meisten Menschen, die ich kenne, habe tatsächlich keine bewusste Wahl getroffen, glücklich zu sein. Sie kokettieren meist nur damit und zwar immer dann, wenn es weh tut, wenn eine Trennung ist Haus steht, der Job mal wieder nervt, eine Entlassung droht, man mal wieder krank oder total erschöpft war. Die spannende Frage hier ist: worauf richte ich meine Energie? Gebe ich dem Thema GlücklichSEIN Raum in meinem Leben und zwar ganz bewusst? Beschäftige ich mich täglich damit und arbeite daran? Noch nicht? Dann triff eine bewusste Wahl glücklich zu sein und zelebriere GlücklichSEIN jeden Tag ein bisschen mehr und mehr und mehr.

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  1. Bewusster Erfahrungsjunkie sein!

Das Leben ist im Grunde dafür gedacht um uns zu erfahren, Erfahrung zu machen und echte Erfahrungsjunkies zu sein. Die einen machen dies eben bewusst, die anderen eben unbewusst, aber im Grund sind wir alle Erfahrungsjunkies.

Dabei bist Du stärker und mächtiger als Du Dir vielleicht vorstellenkannst! Warum? Alles was bis jetzt in Deinem Leben ist, hast Du erschaffen, meist jedoch unbewusst. Stell Dir mal vor, was Du erschaffen kannst, wenn Du bewusst erschaffst, wenn Du Deine Gedanken und Gefühle auf das ausrichtest, was Du von Herzen willst. Kannst Du es Dir wirklich vorstellen? Noch nicht so richtig? Dann mach Dir bewusst dass DU, ja genau DU ein Wunderwerk der Schöpfung und selbst ein mächtiges Schöpferwesen bist!

Und als mächtiges Schöpferwesen, weisst Du um Deine innere Kraft. Und so wird es Zeit eine bewusste Wahl zu treffen diese innere Kraft zu aktivieren und zu wählen, nicht auf bestimmte Umstände zu warten, sondern von innen nach aussen zu gehen und Deine innere Kraft entsprechend Deinen Herzenswünschen einzusetzen, um ein Leben als echter Erfahrungsjunkie zu zelebrieren und immer mehr Freude in Deinem Leben zu zelebrieren!

 

  1. FREUDE im Alltag zelebrieren!

Schon mal Kinder beim Spielen, Klettern, Rutschen oder Schaukeln beobachtet? Hast Du wahrgenommen, mit welcher Hingabe, Liebe, Freude aber auch Ernsthaftigkeit Kinder spielen? Auch wir Erwachsene könnten unseren Weg in Leichtigkeit und Freude gehen und unser Leben als eine wunderbare Spielwiese betrachten. Warum wir das tun sollten? Ganz einfach, Freude ist eine hoch schwingende und wunderbare Energie. Sie ist im Grunde ein großartiger Ausdruck der bedingungslosen Liebe. Tief in uns wissen wir, dass dies unser natürlichster Zustand ist, dass genau in diesem Zustand alles einfach und harmonisch verläuft, das Leben fließt, Türen öffnen sich, wunderbare Dinge passieren. GlücklichSEIN ist ein gelebter Dauerzustand und Entfaltung des eigenen Potentials geschieht wie von alleine. Wie wäre es also, wenn wir unser Leben als große Spielwiese erleben könnten und nicht als „einen anstrengenden Kampf“, sondern als ein großartiges, freudiges, erfüllendes, energetisierendes und herausforderndes Spiel betrachten könnten?

 

  1. Es macht keinen Sinn, Höhepunkte zu jagen!

Wenn ich Geld, Zeit, Ideen, den perfekten Mann, die perfekte Frau … habe, dann bin ich glücklich! Das glaube ich nicht, denn für mich ist das wie: den Höhepunkt jagen. Meiner Erfahrung nach bringt dies nichts, weder wenn es um Dein GlücklichSEIN noch um Dein Sexualleben geht. Aber das ist ein anderes Thema. Der Kern bleibt aber gleich. Es geht darum, das HIER und JETZT zu kultivieren und nicht irgendwelchen Zielen hinterher zu jagen, die mit Dir womöglich gar nichts zu tun haben. Dabei leben wir meist immer noch in dem Bewusstsein, dass erst bestimmte Umstände auftreten bzw. eintreten müssen, damit wir ein glückliches, erfülltes und beseeltes Leben führen können. Aber ganz ehrlich, dies bringt uns keine Erfüllung und wir wissen dies auch. Es wird also aller höchste Zeit, dass wir uns unserer inneren Kraft bewusst werden und diese auch gezielt einsetzen.

Und wann wenn nicht im HIER und JETZT können wir uns unserer Kraft bewusst sein? Im Hier und JETZT, MACHEN wir Vergangenheit, aber nicht nur das, denn im HIER und JETZT MACHEN wir auch Zukunft. Es gibt keinen anderen Zeitpunkt das Leben in all seiner Pracht und Vielfältigkeit zu erfahren, zu leben! Es gibt keinen anderen Zeitpunkt um eine wunderbare Vergangenheit und magische Zukunft zu kreieren! Dies ist IMMER nur im HIER und JETZT möglich!

Und so empfehle ich Dir: mache Dir keine Gedanken, über Deinen Weg, mache Dir keine Gedanken über das Ziel! Sei präsent und nimm das HIER und JETZT und somit Deine wahren Herzenswünsche wahr, aus welchen Du dann Deine HERZENSZIELE kreierst! Und dann… ja dann traue Dich auch den nächstmöglichen Schritt zu tun, um Deine Herzenswünsche zu erFÜLLEn! Somit bewegst Du Dich Schritt für Schritt immer mehr aus Deiner Komfortzone heraus, hinein in ein wahrhaftiges von Freude und Liebe durchdrungenes Leben!

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  1. PRObleme sind Geschenke!

Ich habe vor langer Zeit bereits erfahren, dass in all den Problemen, Herausforderungen und Dramen in meinem Leben, immer ein wertvolles Geschenk versteckt war und dies hat mich zu der Lebenseinstellung gebracht: In ALLEM, steckt ein wunderbares GESCHENK, auch wenn es sich manchmal als etwas nerviges, aufregendes, schreckliches, verletzendes, trauriges, schmerzhaftes, beunruhigendes, angstbelastetes Etwas tarnt, ist und bleibt es ein großartiges hilfreiches und wertvolles GESCHENK! Bist Du bereit dies so zu sehen und DEINE Geschenke auch auszupacken, um Dich immer mehr zu entfalten, immer mehr Erfahrungen zu machen?

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  1. Authentisch sein oder ich folge dem Ruf meines Herzens

… bedeutet für mich vor allem meine Berufung zu leben! Wenn wir uns das Wort Berufung genauer betrachten, nehmen wir wahr, dass der Schwerpunkt dieser Bezeichnung auf dem RUF liegt. Ok und was bedeutet dies? Wer oder was ruft? Tatsächlich ist hier der innere Ruf gemeint und im Grunde ist es erstmal egal, ob Du dies nun als Deine innere Stimme, den Ruf Deiner Seele, die Stimme Deines Herzens, Dein höheres Selbst oder einfach „nur“ als Dein Bauchgefühl wahrnimmst. Das entscheidende ist, dass Du anerkennst, dass es bei der Berufung, um das bedingungslose Folgen, Deines Inneren geht. D. h. Berufung leben bedeutet: von Innen nach Außen zu gehen und nicht umgekehrt. Es ist der Weg aus der Stille, aus dem Inneren der sich langsam aber sicher den Weg ins Bewusstsein erarbeitet. Im Grunde ist der Weg der Berufung, wie eine Geburt, die Geburt etwas ganz Wunderbaren. Die Phase der Geburt ist meist schmerzhaft, aber das Ergebnis lässt jeden Schmerz vergessen und wir erleben tatsächlich wahres Glück und Freude ist die tragende Kraft und gleichzeitig, gelebte Erfahrung.

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WARUM DU DEINE INNERE MITTE FINDEN SOLLTEST

HerbstLosheim

Die innere Mitte finden – ist das nicht zu esoterisch und spirituell?

Was ist eigentlich mit der inneren Mitte gemeint? Damit ist nichts anderes gemeint als unser eigenes inneres Gleichgewicht zu finden. Es geht also um nichts anderes, als um den Kontakt zu uns selbst und unseren ganz eigenen Herzensstandpunkt im und zum Leben.

Genau das ist wohl im jetzigen Zeitalter eine kleine Herausforderung: Wir fühlen uns ständig getrieben, einem permanenten Leistungsdruck ausgesetzt, stehen auch vielleicht überzogenen Anforderungen gegenüber, fühlen eine Nervosität, Unruhe und eine Unausgeglichenheit. Und: Wir sind ständigen Impulsen und Frequenzen durch die Medien, Handy & Co. ausgesetzt. Ganz zu Schweigen von seelischen und körperlichen Problemen die uns belasten.

Deshalb ist es wichtig, dass Du Dein inneres Gleichgewicht findest
Wenn Körper, Geist und Seele im Einklang sind, dann sind wir in Balance. Und je mehr wir in unserer Mitte sind, desto gelassener und ausgeglichener sind wir.

Auf die richtige Ausgewogenheit zwischen den Lebensbereichen Job, Familie, Beziehungen und Gesundheit kommt es an.

Und das bedeutet nicht:  Weniger zu arbeiten und dafür mehr Freizeit zu haben, sondern es geht darum, den vier Bereichen des Lebens so viel Aufmerksamkeit zu schenken, dass Du Dich rundum ausgeglichen und glücklich fühlen kannst.  Dies erreichst Du, indem Du Deine Energie ganz bewusst nach Deinen Bedürfnissen ausrichtest. Und das bedeutet auch nicht, dass alle Bereiche immer gleich stark ausgeprägt sein müssen und somit auch immer gleich viel Aufmerksamkeit erhalten.
An manchen Tagen befriedigt Dich vielleicht mehr Dein Beruf. Dann gibt es Tage, da geht Dir die Familie vor. An anderen Tagen wiederum, magst Du Deine Aufmerksamkeit verstärkt auf Dein Wohlbefinden richten.  Dies alles kommt auf  ganz Deine augenblicklichen Bedürfnisse an. Voraussetzung ist dafür ist natürlich, dass, Du Deine wahren Bedürfnisse kennst.

Erschaffe Dir Freiräume

Höre auf, alles und allen immer zu 100 % gerecht werden zu wollen. Höre auf, Dich zu verausgaben. Höre auch auf, Bedürfnisse mit Wünschen zu verwechseln.

Nimm Dir mal ein wenig Zeit und betrachte Dir einmal die  Bereiche Job, Familie, Beziehung und Gesundheit in Deinem Leben. Schau‘ mal was da im Ungleichgewicht ist.

Stelle Dir Fragen:

1. Worin liegen die Gründe für dieses Ungleichgewicht?

2. Wie kann ich daran etwas ändern?

Ein Leben in der eigenen Mitte, im eigenen Gleichgewicht schaut natürlich für jeden anders aus: Es gibt hier kein Patentrezept. Jeder darf das aufgrund seiner eigenen Werte für sich herausfinden.

Schau‘ mal ob Dir diese Anleitung weiterhilft:

Notiere Dir mal die Dinge, die Du Dir für Dein Leben wünschst. Gehe hier auf alle Bereiche ein: Job, Familie, Beziehungen und Gesundheit.

In welchem Bereich Deines Lebens möchtest Du etwas verändern? Halte es schriftlich fest.

Jetzt notiere auch die Dinge, die so tagtäglich erledigt werden müssen und auch den Zeitaufwand dazu. Hierzu gehört auch Dein derzeitiger beruflicher Zeitaufwand.

Überlege Dir auch einmal, wo Zeitfresser sind, die du künftig vielleicht abstellen möchtest ;-)) Und natürlich auch: Was lässt sich delegieren oder gar miteinander kombinieren?

Schau dann mal, was Du da alles so notiert hast und wie du jetzt Veränderungen erzielen kannst, indem Du Entscheidungen triffst und Dir neue Ziele setzt.

Tu’ es – es liegt in Deiner Hand  🙂

In herzlicher Verbundenheit

Deine Irmgard Bronder

LebensFreude BlogParade 10.11.2015 – weiter gehts ;-))

Sehr gefreut habe ich mich auch über den Beitrag von Benedikt Ahlfeld.

Klar, dass ich seinen Beitrag hier auch nochmals teile:

Vertrau auf Deine Intuition. Anleitung für mehr Lebensfreude

Du wünscht dir mehr Lebensfreude, aber fühlst dich oft nicht so… kennst du das Phänomen der roten Fußgängerampel? Obwohl das deutliche Signal „Stopp“ zu sehen ist, beginnt ein wartender Fußgänger damit, die Straße zu überqueren.

Und schon folgt ihm eine ganze Menschenmasse wie auf Kommando. Dieses Mit-dem-Strom-Schwimmen ist ein typisches Zeichen unserer Gesellschaft. Wir folgen anderen einfach drauf los. Ohne nachzudenken. Ohne sie teilweise wirklich zu kennen. Doch wenn du immer nur ein kleiner Fisch in einem großen Schwarm bist, kommst du nicht weiter. Du bist zwar ein Teil von ihm, aber du bist auch gleichzeitig ein austauschbares Puzzlestück des Systems. Du funktionierst so, wie es die anderen von dir wollen, aber nicht, wie du es willst. Wenn du selbst mehr Lebensfreude willst so empfehle ich dir die Tipps aus diesem Artikel zu befolgen und wenn du möchtest auch bei der Blogparade zum Thema Lebensfreude vonwww.diegedankenenergie.de vorbeizuschauen.

Neue Wege gehen lernen

Versuch dich zu befreien und bewusst gegen den Strom zu schwimmen. Dafür ist es notwendig, eine Veränderung in unserem Denkverhalten durchzuführen. Wir alle sind vom Massenhandeln derartig geprägt, dass es uns in manchen Situationen regelrecht schwer fällt, selbstständig zu denken. Wir haben unsere Experimentierfreude und unsere Entscheidungsbereitschaft verlernt. Und genau dieser Punkt ist es wert, immer wieder aufs Neue trainiert zu werden. Dabei ist es nicht immer notwendig, alles bis ins kleinste Detail zu analysieren, sondern zu lernen, wieder auf sich selbst zu hören. Dein Körper versucht in jeder Lebenssekunde mit dir zu kommunizieren. Dein Kopf und dein Bauch schicken dir laufend Denkanstöße, die nur darauf warten, von dir endlich gehört zu werden.

Gehirn vs. Bauch – Vernunft vs. Emotion

Für vernünftiges, rationales Handeln übernimmt in unserem Gehirn die vordere Stirnhirnrinde die Verantwortung. Der präfrontale Cortex liebt es, rational über Probleme nachzudenken und Vor- und Nachteile abzuwägen. Dieser Gehirnteil ist mit einer Art Schalter perfekt mit dem Sitz unserer Gefühle, dem limbischen System, verbunden und kann dieses zweckgebunden ein- oder ausschalten. Doch im realen Leben lassen sich Vernunft und Emotionen nicht trennen und Entscheidungen werden im Regelfall aus einem intuitiven Erfahrungswissen heraus getroffen. Es kommt zu einer Art Kurzschluss im System – Gefühl und Gedanken verschmelzen miteinander. Dem Verstand gelingt es bis zu einem gewissen Maße, Gefühle zu kontrollieren, doch oft sind es die Emotionen, die unser Handeln steuern.

Dabei ist zwischen spontanem Bauchgefühl und Intuition zu unterscheiden. Intuition handelt nicht ausschließlich situationsbedingt, sondern baut auf angesammeltem Erfahrungswissen auf. Gerade bei komplexen Entscheidungen ist unsere Vernunft oftmals überfordert und das Vertrauen auf Intuition zeigt sich hier als die bessere Alternative. Trotz der Macht von Emotionen ist es wichtig, den Steuerknüppel der Gefühlsregungen nicht aus der Hand zu geben und dabei im Affekt aus dem Bauch heraus Entscheidungen zu treffen, die vom Gegenüber als falsch verstanden werden.

Knock-out für die Vernunft

Viele unserer Handlungen sind primär von Emotionen und Affekten getrieben, selbst wenn es sich dabei nicht immer um positive Emotionen handelt und man sie als unfair empfindet.

Stell dir vor, du gewinnst im Lotto und musst dich entscheiden, welchen Betrag du an deine Familie abgibst. Nur wenn deine Familie deine Gewinnteilung so akzeptiert, darfst auch du das Geld behalten. Rein rational betrachtet sollte sich deine Familie, egal, um welchen Betrag es sich handelt, über die Gewinnbeteiligung freuen. Doch oft ist es genau dieser emotionale Konflikt, der die Situation als unfair erscheinen lässt. Gedanken wie: „Jetzt hat er so viel gewonnen und ist so geizig“, gehen dabei durch den Kopf. In der Wissenschaft wird diese Situation als emotionaler Konflikt bezeichnet. Die Vernunft versucht in diesen Situationen deine Emotionen zu überstimmen, doch nicht immer geht die Vernunft dabei als Sieger hervor. Meistens gelingt es dem Verstand nur über Umwege gegenzusteuern, indem er versucht, entgegengesetzte Gefühle zu vermitteln. Wenn dich am Abend die Lust auf einen Kaffee überkommt, du aber weißt, mit Sicherheit danach nicht schlafen zu können, ist es die Vernunft, die dich vom späten Koffein-Genuss abhält. Dabei handelt es sich nicht um eine rationale Entscheidung im eigentlichen Sinn, sondern um eine rationale Abwägung.

Es ist daher nicht immer leicht, das richtige Mittelmaß zwischen Vernunft und Emotionen zu finden. Wichtig dabei ist allerdings, sich nicht zu viele Gedanken über die anderen zu machen, sondern dir selbst am nächsten zu sein. Diese Einstellung klingt vielleicht zunächst ein wenig egoistisch. Aber dein Ich ist die Basis für alles Weitere. Nur wenn es dir gut geht, bist du glücklich. Nur wenn du gesund bist, hast du genügend Energie fürs Leben.

Gib deiner Intuition eine Chance

Doch nicht nur Gefühle sind richtungsweisend für unser gesamtes Handeln. Hinter vielen Entscheidungen, die wir aus dem Bauch heraus treffen, stecken oftmals Erfahrungswerte, die unser Dasein erheblich erleichtern. Wenn du beim Tennisspielen versuchst, den Ball mit dem Schläger zu treffen, startest du im Vorfeld nicht mit mathematischen Berechnungen der Flugbahn, sondern fixierst den Tennisball mit deinen Augen. Durch deine Erfahrungswerte weißt du, mit welchen Schlägen welche Bälle am besten zu treffen sind. Dabei handelst du völlig automatisch, ohne dir groß Gedanken über das Wieso und Warum zu machen. In Zeiten von geistiger und körperlicher Entspanntheit wie beim Schlaf, beim Yoga oder einem Spaziergang im Wald tankt dein Unterbewusstsein besonders viele neue Kräfte. In der Phase der Entscheidungsfindung werden deine früheren Erlebnisse und Erfahrungen gescannt und beurteilt. Diese Beurteilung löst ein Gefühl oder zumindest eine positive oder negative Tendenz aus, die ab diesem Zeitpunkt in dir verankert ist. Versuch dich daher bewusst immer wieder in diese Phasen der Entspannung zu versetzen, um von den Kräften deiner Intuition zu profitieren.

 Fazit

 Die besten Handlungen finden aus einer Kombination von Bauchgefühl, Intuition und Vernunft statt:

  • Versuch bei deinen nächsten Entscheidungen aktiv auf deinen Körper zu hören und lass ihn mitreden.
  • Vielleicht bist du einmal bewusst unvernünftig und wartest darauf, was dein Bauchgefühl dazu meint.
  • Löst diese Situation einen Druck in dir aus?
  • Bist du verkrampft oder spürst du ein ungutes Ziehen?

Nimm deinen Körper einfach ernst und bewusst wahr! Schnell wirst du merken, dass sich dein psychischer und physischer Allgemeinzustand dadurch verbessert und verdrängte Entscheidungen nicht länger ein ungutes Gefühl im Bauch auslösen.