11 mögliche Gründe, warum Du Deine Ziele nicht erreicht hast

rauhnächte

Nun dürfen wir bald wieder auf’s Jahr zurückblicken. Manche klopfen sich auf die Schulter und sagen “yippiyeah” was war das für ein tolles, erfolgreiches Jahr. Bei anderen verursacht der Jahresrückblick eher ein schlechtes Gefühl: Wieder einmal hat man sich soooo vieeeel vorgenommen und nichts (oder kaum etwas) davon hat man verwirklicht.

11 MÖGLICHE GRÜNDE, WARUM MAN SEINE ZIELE SIND ERREICHT HAT

Es war gar nicht wirklich DEIN Ziel

Du hast Dir zwar ein Ziel gesetzt, dieses jedoch aus dem „Kopf“ heraus formuliert. Du warst im Außen orientiert. Das gesetzte Ziel kommt nicht aus Deinem tiefsten Herzen heraus. Fehlt die Verbindung zum Herzen, dann fehlt letztlich auch die Motivation um dran zu bleiben und das Ziel auch zu erreichen.

Du hattest zwar ein Ziel – aber keinen Plan.

Ein guter Vergleich ist hierzu ein Schiff: Verlässt ein Schiff den Hafen mit einem bestimmten Ziel und der Kapitän hat keinen Plan – keine Navigation an Bord – um den Zielhafen zu erreichen… was wird dann wohl die Folge sein? Das Schiff schippert irgendwo auf dem offenen Meer herum.

Du glaubtest ein Ziel zu haben – es war aber „nur“ ein Wunsch.

Bei Zielen die aus dem Herzen heraus gesteckt werden, sind wir auch bereit, alles dafür zu tun, diese zu realisieren. Hinter Wünschen verbirgt sich oft lediglich die Hoffnung, dass sie zur Wirklichkeit werden. Und wer hofft, der befürchtet das Gegenteil: Wenn ich hoffe, dass am Wochenende schönes Wetter ist, befürchte ich insgeheim, dass dies nicht so ist. Allem was ich Aufmerksamkeit schenke, bekommt Energie und wächst: Bei Wünschen gebe ich immer wieder dem Wunsch Energie, der Wunsch wird damit zwar größer und bleibt eben „Wunsch“. Bei wahrhaftigen Zielen werde ich meine ganze Aufmerksamkeit in die Verwirklichung des Zieles setzen und so kann das Ziel dann zur Realität werden.

Das Ziel war zu groß

Es ist sicherlich gut, sich große Ziele zu setzen – dennoch muss man sich das Ziel auch wirklich vorstellen können. Man muss fühlen können, wie es ist, wenn man es erreicht hat

Das Ziel weicht von Deinen Werten ab

Jeder von uns hat sein eigenes Wertesystem: Manchen geht die Familie vor allem – anderen ist es wichtiger beruflich Karriere zu machen. Je mehr man auf dem Weg zum Ziel auf die eigenen Werte achtet, desto  leichter fällt die Zielerreichung.

Du hast zu früh aufgegeben

Durchhaltevermögen ist sicherlich die Basis, sein Ziel zu erreichen. Und dass auch Du Durchhaltevermögen hast ist bewiesen: Um aufrecht gehen zu können, hast Du als Kleinkind Durchhaltevermögen bewiesen: Wie oft bist Du hingefallen und immer und immer wieder aufgestanden und hast geübt …. Bis es eines Tages geklappt hat und Du sicher auf beiden Beinen laufen konntest  🙂

Rückschläge haben Dich zurück gehalten

Dieser Punkt knüpft an den vorhergenannten an: Denn die sogenannten Rückschläge verleiten uns oft zum frühzeitigen Aufgeben. Hätte Thomas Alva Edison beim Versuch Nummer 1999 aufgegeben, dann hätten wir heute vielleicht keine Glühlampen. Beim 2000sten hatte es schließlich geklappt …. Wie oft lassen wir uns vom Erfolg anderer blenden? Wir kennen meist nur den Status quo: Den vorherigen Weg, die vielleicht vielen Rückschläge, die diese Person schon weggesteckt hat, die viele Mühe und der Aufwand, den diejenige betrieben hat, das bleibt uns meist verborgen. Wie heißt es so schön: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Der Zeitfaktor

Der Zeitfaktor – darauf schieben wir es auch gerne, wenn wir etwas nicht erreichen: Ich hatte oder habe zu wenig Zeit ….. Nun ist es doch so: Bei ausnahmslos jedem von uns hat der Tag 24 Stunden ….. Und an jedem von uns liegt es, sich Zeit für die Dinge zu nehmen, die einem wirklich am Herzen liegen ….

Die Selbstdisziplin

Die Selbstdisziplin – diese greift auch in das vorgenannte ein: Natürlich ist es manchesmal einfacher, auf der Couch zu sitzen und sich von den Medien berieseln zu lassen …. Oder andere Ausreden zu finden….. Die Frage, die Du immer stellen solltest: Bringt mich dies jetzt meinem Ziel näher????

Keine Struktur und keine To-do-Liste

Hinter jedem großen Ziel verbergen sich kleine Etappenziele. Deshalb sollte man ein großes Ziel auch in kleine EtappenZiele aufteilen und aus den Etappenzielen schließlich auch einen schriftlichen Plan erstellen, was wann zu tun ist. Also: Eine tägliche To-do-Liste ist ein must-have 😉

Keine Unterstützung

Alles lässt sich mit Unterstützung leichter umsetzen. Natürlich kann es auch eine Form von Motivation sein, es unbedingt alleine schaffen zu wollen oder auch, es sich selbst und den anderen beweisen zu wollen. Dennoch verbirgt sich dahinter oft auch ein falscher Stolz: Sich helfen zu lassen und sich auch in Bereichen, in denen man sich nicht so gut auskennt ganz gezielt Unterstützung sucht, ist ein sicherlich großer Faktor der zum Erreichen des Zieles beitragen kann

Dieser Videobeitrag könnte Dich auch interessieren: Ziele anpacken

Weiter gehts mit der Blogparade der LebensFreude

Heute gebe ich hier gerne den Beitrag von Bettina weiter. Sie hat auch tolle Tipps für Dich parat:

November. Kälte, Dunkelheit, graue und verregnete Tage. Auch wenn es diesen November bei uns sehr sonnig und warm war, ist nun wohl endgültig die kalte Zeit angebrochen.

Mental- und BewusstseinsTrainerin und LebensFreudeCoach Irmgard Bronner von www.diegedankenenergie.de hat eine Blogparade der LebensFreudegestartet und sammelt so allerlei tolle Anregungen, um die mitunter triste Novemberzeit mit mehr Freude zu füllen. Hier ist nun mein Beitrag dazu.

Was machst Du, um mehr Freude in Dein Leben zu lassen?

Ich finde es essentiell, dass man (wieder) lernt, auf seine Innere Stimme zu hören. Wie oft haben wir uns verbogen, verstellt oder einfach entgegen unserem wahren Ich gehandelt? Doch mir ist im Laufe der Zeit bewusst geworden, dass wir das überhaupt nicht brauchen. Ein Spruch auf meinem Yogi-Tee lautete “Wenn wir ganz bei uns selbst sind, sind wir Liebe”, und so ist es. Wenn du erkennst, dass du, so wie du bist, wundervoll bist, dann kommt die Freude ganz von allein zu dir und in dein Leben. Dieser Prozess ist sicher langwierig und auch nicht ganz einfach, und ich bin alles andere als eine Expertin auf diesem Gebiet, aber es lohnt sich, diesen Weg zu seinem innersten Selbst zu gehen – wirklich!

Was gehört für Dich unbedingt zu einem freudvollen Tag?

Rausgehen! Rausgehen und einen kurzen oder langen Spaziergang zu machen, am liebsten im Wald oder auf Feldwegen, auch sehr gerne alleine. So habe ich die Gelegenheit, einfach bewusst alles wahrzunehmen. Die Luft, das Wetter, die Wolken, den Wind, die Bäume, die Geräusche, die Gerüche, das Leben. Ich liebe es, auf meinen Lieblingspfaden zu gehen aber ebenso, mal neue Strecken zu erkunden. Es ist toll, man weiß nie so genau, wo man rauskommt und was für tolle Orte man vielleicht entdecken mag!

Wie machst Du Dir selbst eine Freude?

  • mit einer Tasse gutem Tee
  • mit einem vergnüglichen Buch
  • mit ruhigen Momenten
  • täglicher Meditation
  • mit gutem Essen 🙂
  • lesen & lernen über neue Dinge / meinen Horizont erweitern
  • mich selbst im Spiegel anlächeln
  • Kleinigkeiten Kleinigkeiten sein lassen
  • mit guter Gesellschaft

Wie bereitest Du anderen Menschen Freude?

  • aufmerksam zuhören
  • da sein
  • mein Lächeln verschenken
  • Mitgefühl, Wertschätzung und Verständnis

Meine eigenen Denkanstöße: Trauer zulassen

Vielleicht hat einer von euch ja schon den neuen Disney Film “Alles steht Kopf” gesehen. Mir ist noch wichtig, zu erwähnen, dass Freude natürlich einen erheblichen Teil im Leben ausmachen kann und das schön ist, aber wir tragen eben auch noch andere Gefühle in uns, die gelebt werden wollen. Der November und der ganze Winter mit seinen dunklen kalten Tagen eignet sich hervorragend, um nach Innen zu sehen. Gerade der November als Zeit des Loslassens und Trauerns (Allerheiligen) eignet sich, seiner eigenen Trauer und seinem Kummer bewusst zu werden, diesen Gefühlen Raum zu geben, wo wir sie sonst vielleicht unterdrücken, sie zu bearbeiten und zu erlösen. Es ist auch eine Zeit, uns dieser dunklen Seite zuzuwenden und sie zu schätzen. Und haben wir einmal unseren (angestauten) Kummer vor uns ausgebreitet, ist dann auch wieder Platz für die Freude…

Aber den Kopf nicht hängen lassen! 😉  😉 

LebensFreudeBlogParade – Lebensfreude auch an trüben Tagen

Auch Sabine von tapetenwechsel-leben.de hat die Einladung zur Blogparade der LebensFreude angenommen …. Schau’ mal, was sie tolles zu “Papier” gebracht hat:

Ich gebe es zu: Der Monat November ist nicht gerade mein Lieblingsmonat. Die Tage werden kürzer, oft ist es nass und trüb und dann gibt es da die vielen Totengedenktage…

Heute vor einem Jahr war die Beerdigung meines Vatis.

Wenn ich nicht aufpasse, ist meine Stimmung schnell im Keller und ich stehe mir selbst im Weg.
Da hilft nur eins: Ich lade die Lebensfreude ein.
Als ich gestern „zufällig“ auf die Blogparade der LebensFreude von Irmgard Bronder (https://diegedankenenergie.de/einladung-zur-blogparade-der-lebensfreude/) gestoßen bin, war mir sofort klar: Da mache ich mit.

Lebensfreude – jaaaaa bitte eine Extraportion.

Mir ist auch die Gegenspielerin der Lebensfreude bekannt: Ihr Name ist Depression.
So wenig ich sie mag, war sie doch über viele Jahre immer wieder eine treue Begleiterin.
Nun aber bemühe ich mich um getrennte Wege und eine neue Freundin an meiner Seite – die Lebensfreude. Zugegeben, sie ist etwas launisch und nicht immer für mich da, aber dennoch gelingt es mir immer öfter, sie für mich zu interessieren.

Heute erzähle ich euch, wie mir das gelingt:

Dankbarkeit

Ich gehe ganz bewusst in die Dankbarkeit. Es gibt so viele Dinge, für die ich dankbar sein kann: Das wärmende Bett in der Nacht, eine liebevolle Familie, ein Dach über den Kopf, schützende Kleidung, genug zu essen, mich unterstützende Menschen…ich kann gehen, sehen, riechen, hören, tasten…ich kann mein Leben gestalten.
Dankbarkeit verbindet mich mit der Fülle in meinem Leben. Aus der Fülle heraus empfinde ich tiefe Freude.

Achtsamkeit

Ich nehme meine Umgebung achtsam wahr: Da ist im November noch dieses kleine Gänseblümchen auf der Wiese, der rote Sonnenuntergang, die mir im Wind eine Geschichte erzählenden Bäume, der reinigende Regen, die tanzenden Blätter, der sich über meinen freundlichen Gruß freuende Nachbar und meine sich für mich Zeit nehmende Tochter.
Indem ich achtsam alles wahrnehme, kann ich die Schönheit erkennen und mich daran erfreuen.

Kreativität

Wenn das Licht im Außen weniger wird, dann versuche ich es im Innen zu verstärken.
Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Begebenheit vor Jahren: Draußen war es kalt und ich hatte in der Küche Plätzchen gebacken, die Scheiben waren von der Hitze des Backofens beschlagen. Plötzlich kletterte unsere Jüngste auf den Küchenschrank und malte mit dem Finger eine Sonne an das Fenster – noch heute erinnere ich mich dankbar an dieses wunderschöne Geschenk zurück.

In der lichtarmen Zeit liebe ich Kerzen ganz besonders: Sie strahlen für mich Gemütlichkeit und Geborgenheit aus. Ob es das Teelicht in der ausgepressten Orangenschale ist oder die Kerze auf dem Ständer ist dabei zweitrangig. Wichtig ist für mich, dass ich mich dabei wohl fühle.
Auch das Räuchern kann sehr kreativ sein und meine Stimmung heben: So bestücke ich zum Beispiel ein altes Teesieb mit Gewürznelken oder Lavendel und lege es auf ein Stövchen. Dazu einen leckeren Tee trinken und schon kann mich nichts so schnell aus meiner Ruhe bringen.
Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt, ob allein oder gemeinsam, der Möglichkeiten gibt es viele: Spiele- oder Bastelrunden, fantasievolle Modenschauen mit alten Sachen, Farbenparties (zum Beispiel Dekorieren mit bunten Tüchern), lustiges Herumgezappel zu Musik, …

Naturerlebnisse

Frische Luft und Bewegung sind für mein persönliches Wohlbefinden wichtig. Richtig angezogen kann für mich ein Spaziergang auch bei nasskaltem Wetter ein Erlebnis sein. Der Wind bläst in meiner Vorstellung meine Sorgen weg und der Regen wäscht meine Negativmuster ab. In der Natur kann ich zudem immer etwas entdecken: Steine mit verschiedenen Formen; Wolkenbilder, die sich verändern; Bäume die miteinander kommunizieren – manche umarmen sich, andere wachsen nach oben voneinander weg.

Klänge

Es gibt Lieder, die machen mir Mut: Sie sind meine Anker in schwierigen Zeiten. Und es gibt Lieder, da muss ich einfach tanzen: Sie helfen beim Loslassen und einfach nur Sein.
Genauso faszinieren mich archaische Klänge: Gongs, Klangschalen, Didgeridoo, Oceandrum und Monochord. Mithilfe dieser Instrumente kann ich für mich eine wunderschöne Klangreise durchführen und spüren wie ich im Inneren still werde: Das bringt mich zurück in die Freude.

Ich kann mich jeden Tag dafür entscheiden, der Gestalter meines Lebens zu sein: So schaut die Lebensfreude immer öfter bei mir vorbei.

Von einer Kollegin habe ich vor einigen Jahren ein Gedicht bekommen – der Verfasser ist unbekannt:

Begegnung

Auf meinem Weg zur Arbeit
begegnete ich unlängst der Lebenslust.
In bunt geringelten Söckchen
hüpfte sie auf einem Bein.

Mit den Fingern schnippte sie zum Lied,
das sie unbekümmert trällerte,
und eine rosa Schleife
bändigte ihr dunkles Haar.
Hin und wieder kitzelte sie
einen der grauen Anzüge
oder stupste übermütig
gegen ein bestrumpftes Bein.
Sie konnte tun und lassen, was sie wollte
– da niemand sie bemerkte,
bewegte sie sich in absoluter Narrenfreiheit.
Doch siehe da:
Unvermittelt drehte ein Herr im Anzug sich um,
blickte in vergnügte Augen
und wilde Locken
und begann zu strahlen.
Die Lebenslust gab ihm einen schnellen Kuss,
bevor sie erneut munter singend
jeden zweiten Stein anpeilte.
Der Mann schritt zügig aus,
pfiff eine heitere Melodie
und lächelte die Leute an.
„Der spinnt!“, dachten manche
und kratzten sich unwillig
am Bein und Nacken.
Irgendetwas hatte sie berührt,
gekniffen oder gestupst.
Manche lächelten zurück.
Der Tag begann anders als sonst.

Bist du ihr schon begegnet?

Ich wünsche euch allen ganz viel Lebensfreude.

 

Tu was Du liebst ;-))

tuwasduliebst

Kannst Du Dir das vorstellen: Zukünftig nur noch das zu machen was Du liebst? Oder zumindest MEHR von dem zu machen was Dein Herz wirklich möchte? Wir Menschen glauben die Krönung der Schöpfung zu sein …. und dennoch sind wir die einzigen Spezies, die so viele Dinge machen, die uns nicht guttun …. Ich denke, ich brauche hier keine Beispiele zu nennen – jeder von uns hat da selbst so seine eigenen Beispiele 😉 Kein anderes Lebewesen lebt sein Leben nicht so, wie es seinem Herzen entspricht – jedes Tier lebt sein Leben so, wie es ihm, seinem Herzen entspricht …..(es sei denn, der Mensch greift ein …)…..

Kürzlich hatte ich die große Freude ein Interview mit einem lieben Menschen zu führen, der mitsamt seiner Familie das macht, was er bzw. sie lieben:  Das war nicht immer so – ABER: Er hat die kraftvolle Entscheidung getroffen daran etwas zu ändern und ist mit seiner Frau zusammen den Weg des Herzens gegangen: Er lebt heute das Leben das er liebt und tut die Dinge die er liebt  🙂

Im Interview mit KA Sundance

KA Sundance ist inzwischen Papa von 5 Kindern und unterstützt Menschen mit Leidenschaft ihre Gaben mit der Welt zu teilen, um unseren Planeten Erde zu heilen.

Dieses Interview darf Dich in jedem Fall dazu inspirieren mal darüber nachzudenken, was Dein Herz denn eigentlich möchte, was Du selbst dazu beitragen kannst, zukünftig mehr von den Dingen zu tun, die DU SELBST eigentlich möchtest  🙂 .

In herzlicher Verbundenheit 

Deine Irmgard Bronder