Den Zauber der Rauhnächte 2015 nutzen

RauhnächteMond

In diesem Artikel hier bin ich schon einmal ein wenig auf die bevorstehenden Rauhnächte eingegangen.  Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen,  Dir noch ein wenig mehr Informationen dazu zu liefern.  Die Energien im Zauber der Rauhnächte eignen sich hervorragend dazu,  beispielsweise

  • Verletzungen und alte Wunden die man in das ganze Jahr über noch mit sich getragen hat, zu heilen

und

  • das neue Jahr offenen Herzens zu begrüßen und gewinnbringend zu gestalten.

Verletzungen und alte Wunden heilen

Wenn man sich bewusst auf die besonderen Energien einlässt, welche im Zeitraum der Rauhnächte herrschen – also vom 21.12. bis zum 6.1. – kann man diese Zeit so wunderbar dazu nutzen, alte Wunden und Verletzungen, die man heute als erwachsene Person noch in sich trägt, zu heilen. Und blickt man auf das Jahr 2015 zurück, so finden sich hier vielleicht auch einige Situationen und Begebenheiten, die zu Verletzungen geführt haben, die einen unbewusst noch immer beschäftigen und belasten.  Sobald ich diese in die Heilung bringe und loslasse, mache ich mich auch gleichzeitig leer. Dazu eignen sich die Tage von der Wintersonnenwende, dem 21. Dezember bis zum 23.12. besonders gut. Am 21. Dezember, der Wintersonnenwende, haben wir den kürzesten Tag und die längste Nacht. Viel Dunkelheit umgibt uns also. Und im Bezug auf uns Selbst ist mit Dunkelheit all‘ das gemeint, was wir nicht sehen wollen: Die Schatten in uns, die in uns verborgenen Themen, die uns Herzschmerz verursachen und uns daran hindern, den Weg unseres Herzens zu gehen.

Wir schaffen damit Platz für Neues

Sind wir nicht tief in unserem Herzen neugierig, was das neue Jahr uns bringen wird? Sind wir nicht irgendwie gespannt darauf?  Es geht natürlich nicht darum, in den Rauhnächten die Zukunft vorhersehen zu können.  Es darf darum gehen, sich bewusst  auf das neue Jahr einzustimmen. Und zwar weniger mit dem Kopf, mit unserem Denker, sondern aus ganzem Herzen heraus. Es geht darum, in die Energien einzutauchen der einzelnen Monate des Jahres 2016 und sich mit ihnen zu verbinden.  Und mit diesem Verbinden und Öffnen bekommt man schon Ideen und Ahnungen, was das neue Jahr für einen bereit hält.  Und dies geschieht in der Stille, im Kontakt mit sich selbst und seinem Herzen. So gelingt es dann eben auch, herzorientierte Pläne fürs neue Jahr zu schmieden und von Herzen gewollte Vorhaben und Vorsätze zu realisieren. Dies gilt es dann natürlich auch, schriftlich festzuhalten. Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, mit welcher Freude es dann verbunden ist, jeden Monatsanfang das in den Rauhnächten Notierte nachzulesen und sich so durch jeden Monat führen zu lassen und eben auch durch’s ganze Jahr führen und leiten zu lassen. Das bringt Gefühle der Erfüllung. Man bemerkt – vielleicht zum ersten Mal im Leben – wie gut das Leben es doch mit einem meint  🙂

In herzlicher Verbundenheit

Deine Irmgard

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Geh’ Deinen Weg zu Freiheit und Leben

Barbaratag

Hast Du daran gedacht? Heute ist Barbaratag  🙂 

Nach einem alten Brauchtum darf man heute Kirschzweige abschneiden und in einen Krug mit Wasser stellen. Du kannst Dich an Weihnachten an der herrlichen Blütenpracht erfreuen. Der Geschichte nach sind es Liebeszweige, die mitten im kalten Winter die Liebe zur Blüte bringen, die die kalten Herzen erwärmen und verwandeln. Ursprünglich war es wohl ein heidnischer Brauch, den die Kirche mit der hl. Barbara verband. Barbara hat wohl eine Liebe ausgestrahlt, die stärker ist als die Kälte des Winters. 

Eine Liebe, die Licht in die Dunkelheit unserer Herzen bringt

Nach einer Legende hat es sich damals wohl so zugetragen: Barbara heißt griechisch “die Ausländerin”, also die, die aus einer anderen Welt, aus der jenseitigen Welt,kommt. Ihr Vater war wohl darauf bedacht, dass sie genau das tut, was er will. Er sperrt sie in einen Turm, damit sie keine Gelegenheit findet, eigene Wege zu gehen. Sie soll das Lebenskonzept leben, das der Vater für sie vorgesehen hat. Doch als der Vater auf Reisen geht, lässt Barbara christliche Philosophen kommen und diskutiert mit Ihnen. Sie bekehrt sich zum Christentum und lässt noch ein drittes Fenster im Turm ausbrechen, als Zeichen für den dreifaltigen Gott, an den sie nun glaubt. Der Vater war darüber wohl sehr wütend. Er empfand dies als Eigensinn der Tochter, die sich von der väterlichen Bevormundung befreit hat, ihre eigenen Wege geht und ihre eigenen Gedanken denkt. So verwandelt er den Turm nun zum Kerker für seine Tochter um. Doch auf wunderbare Weise kann sie entkommen….

Dazu möchte ich Dich einladen

Nimm den heutigen Barbaratag zum Anlass um

  • aus dem “Turm”  Deiner alten Lebensmuster auszubrechen
  • Nimm’ Dir dazu auch ein paar Kirschbaumzweige in Deine Wohnung, damit sie Dich die nächsten Tage und Wochen an Deine Entscheidung bei jedem Anblick erinnern
  • Sie möchten Dir  Mut, Kraft und Energie schenken.
  • Beginn Deinen HerzensWeg zu Freiheit, Leben und Liebe. Auch wenn der “Turm mit seinen scheinbar dicken Mauern” Dir scheinbar keine Chance lässt:
  • Es ist eine Illusion – Du selbst bist jederzeit der Schöpfer und Erschaffer Deiner Lebenswirklichkeit und kannst so eine kraftvolle Entscheidung treffen für
  • Deinen eigenen Weg! Vertraue der Kraft, die auch in Dir ist!
  • Löse Dich von den Panzerungen innerer und äußerer Zwänge.
  • Hab’ Vertrauen ins Leben und in eine höhere Instanz (Engel, Schutzenergie, höheres Selbst – welcher Name da auch immer Dein Herz berührt).
  • Diese Energie ist immer für Dich da und mag Dich unterstützen und begleiten.
  • Sie mag Dich herausführen aus Deinem “mentalen” Gefängnis
  • Und sie mag eines:
  • Deine Wunden heilen und Deine ursprüngliche wunderbare Schönheit zum Vorschein bringen 

In herzlicher Verbundenheit

Deine Irmgard

M(ein) Weihnachtsangebot für Dich ;-))

Hui, es hat soooo viel Freude gemacht, die LebensFreudeChallenge durchzuführen und einigen Hundert Menschen die ansonsten eher tristen Novembertage mit Freude zu erfüllen bzw. zu inspirieren. Parallel dazu haben sich auch noch viele an der BlogParade der LebensFreude beteiligt …. So konnten wir gemeinsam in diesem Jahr für freudvolle Novembertage sorgen 🙂 

LebensFreude gepaart mit purer Harmonie

Nun habe ich mir Gedanken gemacht, wie diese freudvollen Tage auch weiterhin da sein dürfen…. wie Du Dir auch weiterhin

  • ein herrliches Lebensgefühl erhälst
  • Körper, Geist und Seele in Einklang bringst
  • Dich ausgeglichen fühlst
  • Dein Selbstwertgefühl steigerst
  • gelassener wirst
  • Ruhe und ein inneres Gleichgewicht erfährst
  • Deine Gesundheit und Dein Wohbefinden förderst
  • zukünftig viel besser mit Stressfaktoren und Ängsten umgehen kannst
  • den täglichen Herausforderungen viel besser begegnen kannst

Wie Du Dir auf Dauer ein herrliches, neues LebensGefühl erschaffst

Dazu habe ich Dir ein ganz besonderes Weihnachtpäckchen zusammengestellt:

Schau mal hier: Weihnachten2015

In herzlicher Verbundenheit

Deine Irmgard Bronder

Kennst Du den Zauber der Raunächte?

Rauchnacht

WAS SIND DIE RAUHNÄCHTE ÜBERHAUPT?

Dies sind jeweils die 12 Tage und  Nächte zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar. Jeder einzelne dieser Tage und Nächte steht stellvertretend für die kommenden Monate des folgenden Jahres. Beispiel: Der 25. Dezember 2015 steht energetisch gesehen für den Januar 2016, der 26. Dezember 2015 steht für den Februar 2016 usw. bis man schließlich am 6. Januar angelangt ist – dieser steht für den  Dezember 2016.

In der Zeit der Rauhnächte herrscht immer eine ganz besondere Energie und der Zugang zum eigenen Überbewusstsein – man könnte auch sagen zur geistigen Welt (dies klingt jedoch für den Denker in uns weniger greifbar :-)) ist dadurch leichter zu erreichen. Wenn ich mich zurück erinnere: Als Kind habe ich diese besondere Energie – wie man im Volksmund so schön sagt “zwischen den Jahren” wahrgenommen, konnte mir dies aber nicht erklären und hatte damals auch keinen Ansprechpartner, mit welchem ich mich darüber unterhalten konnte. 2011 habe ich dann erstmals bewusst von den Rauhnächten und deren Bedeutung gehört. Seitdem nutze ich die Rauhnächte, um meine ganz persönliche Jahresplanung zu gestalten.

Die Rauhnächte dienen also sehr gut zur Vorbereitung des Neuen, was da kommen wird und darauf wartet, entdeckt zu werden, um sich entfalten zu können.

Der große Vorteil liegt vor allem darin, dass man für jeden Monat ein ganz persönliches Thema ins Bewusstsein kommen lässt und so Monat für Monat das ganze Jahr über quasi einen roten Faden hat, um die ganz eigenen Potentiale und Entwicklungsschritte zu fördern.

Man nimmt sich also nicht – wie ich dies auch früher schon oft genug gemacht habe, zum Jahreswechsel so einiges zum neuen Jahr vor, um nach einigen Wochen im neuen Jahr dann die gut gemeinten Vorsätze wieder über Bord zu werfen und nach einigen Monaten dann vielleicht auch frustiert zu sein, weil man schon wieder im “alten Trott” angekommen ist. Ich glaube, fast jede/r hat diese Erfahrungen auch schon gemacht… Hier geht es vielmehr um eine nach innen orientierte zielgerichtete Erfolgsplanung.

Der Vorteil der Rauhnächte

Wenn man sich bewusst in den Rauhnächten mit Leichtigkeit auf eine Monatsplanung einlässt, hat man wie schon erwähnt, einen wunderbaren “roten Faden”, um sich durch das Jahr führen und leiten zu lassen. Und zwar so, wie es der eigenen inneren KraftQuelle entspricht. Ich selbst freue mich  Monat für Monat eines Jahres auf ein Neues darauf, das in den Rauhnächten schriftlich notierte zu lesen und bin immer wieder erstaunt, wie zusätzliche Informationen, Aspekte und weitere Handlungsschritte im jeweiligen Monat mir dann zugeführt werden. Das gibt natürlich zusätzlich ein fantastisches, anderes bewussteres ErLebensgefühl = Lebensqualität.  So macht es natürlich dann auch Freude und bringt mehr und mehr Selbstvertrauen, wenn man monatlich dann selbst sich auf die Schulter klopfen und freuen darf über die kleinen und manchesmal auch größeren Entwicklungsschritte/Ziele, die man erreicht hat.

Vielleicht magst Du unter diesen Aspekten ja auch den bevorstehenden Zauber der Rauhnächte nutzen, um mal eine Jahresplanung ganz aus Deinem Herzen heraus zu machen und Dich so durch das Jahr führen und leiten lassen?

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oder  dieser Artikel Tu was Du liebst :-))

11 mögliche Gründe, warum Du Deine Ziele nicht erreicht hast

rauhnächte

Nun dürfen wir bald wieder auf’s Jahr zurückblicken. Manche klopfen sich auf die Schulter und sagen “yippiyeah” was war das für ein tolles, erfolgreiches Jahr. Bei anderen verursacht der Jahresrückblick eher ein schlechtes Gefühl: Wieder einmal hat man sich soooo vieeeel vorgenommen und nichts (oder kaum etwas) davon hat man verwirklicht.

11 MÖGLICHE GRÜNDE, WARUM MAN SEINE ZIELE SIND ERREICHT HAT

Es war gar nicht wirklich DEIN Ziel

Du hast Dir zwar ein Ziel gesetzt, dieses jedoch aus dem „Kopf“ heraus formuliert. Du warst im Außen orientiert. Das gesetzte Ziel kommt nicht aus Deinem tiefsten Herzen heraus. Fehlt die Verbindung zum Herzen, dann fehlt letztlich auch die Motivation um dran zu bleiben und das Ziel auch zu erreichen.

Du hattest zwar ein Ziel – aber keinen Plan.

Ein guter Vergleich ist hierzu ein Schiff: Verlässt ein Schiff den Hafen mit einem bestimmten Ziel und der Kapitän hat keinen Plan – keine Navigation an Bord – um den Zielhafen zu erreichen… was wird dann wohl die Folge sein? Das Schiff schippert irgendwo auf dem offenen Meer herum.

Du glaubtest ein Ziel zu haben – es war aber „nur“ ein Wunsch.

Bei Zielen die aus dem Herzen heraus gesteckt werden, sind wir auch bereit, alles dafür zu tun, diese zu realisieren. Hinter Wünschen verbirgt sich oft lediglich die Hoffnung, dass sie zur Wirklichkeit werden. Und wer hofft, der befürchtet das Gegenteil: Wenn ich hoffe, dass am Wochenende schönes Wetter ist, befürchte ich insgeheim, dass dies nicht so ist. Allem was ich Aufmerksamkeit schenke, bekommt Energie und wächst: Bei Wünschen gebe ich immer wieder dem Wunsch Energie, der Wunsch wird damit zwar größer und bleibt eben „Wunsch“. Bei wahrhaftigen Zielen werde ich meine ganze Aufmerksamkeit in die Verwirklichung des Zieles setzen und so kann das Ziel dann zur Realität werden.

Das Ziel war zu groß

Es ist sicherlich gut, sich große Ziele zu setzen – dennoch muss man sich das Ziel auch wirklich vorstellen können. Man muss fühlen können, wie es ist, wenn man es erreicht hat

Das Ziel weicht von Deinen Werten ab

Jeder von uns hat sein eigenes Wertesystem: Manchen geht die Familie vor allem – anderen ist es wichtiger beruflich Karriere zu machen. Je mehr man auf dem Weg zum Ziel auf die eigenen Werte achtet, desto  leichter fällt die Zielerreichung.

Du hast zu früh aufgegeben

Durchhaltevermögen ist sicherlich die Basis, sein Ziel zu erreichen. Und dass auch Du Durchhaltevermögen hast ist bewiesen: Um aufrecht gehen zu können, hast Du als Kleinkind Durchhaltevermögen bewiesen: Wie oft bist Du hingefallen und immer und immer wieder aufgestanden und hast geübt …. Bis es eines Tages geklappt hat und Du sicher auf beiden Beinen laufen konntest  🙂

Rückschläge haben Dich zurück gehalten

Dieser Punkt knüpft an den vorhergenannten an: Denn die sogenannten Rückschläge verleiten uns oft zum frühzeitigen Aufgeben. Hätte Thomas Alva Edison beim Versuch Nummer 1999 aufgegeben, dann hätten wir heute vielleicht keine Glühlampen. Beim 2000sten hatte es schließlich geklappt …. Wie oft lassen wir uns vom Erfolg anderer blenden? Wir kennen meist nur den Status quo: Den vorherigen Weg, die vielleicht vielen Rückschläge, die diese Person schon weggesteckt hat, die viele Mühe und der Aufwand, den diejenige betrieben hat, das bleibt uns meist verborgen. Wie heißt es so schön: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Der Zeitfaktor

Der Zeitfaktor – darauf schieben wir es auch gerne, wenn wir etwas nicht erreichen: Ich hatte oder habe zu wenig Zeit ….. Nun ist es doch so: Bei ausnahmslos jedem von uns hat der Tag 24 Stunden ….. Und an jedem von uns liegt es, sich Zeit für die Dinge zu nehmen, die einem wirklich am Herzen liegen ….

Die Selbstdisziplin

Die Selbstdisziplin – diese greift auch in das vorgenannte ein: Natürlich ist es manchesmal einfacher, auf der Couch zu sitzen und sich von den Medien berieseln zu lassen …. Oder andere Ausreden zu finden….. Die Frage, die Du immer stellen solltest: Bringt mich dies jetzt meinem Ziel näher????

Keine Struktur und keine To-do-Liste

Hinter jedem großen Ziel verbergen sich kleine Etappenziele. Deshalb sollte man ein großes Ziel auch in kleine EtappenZiele aufteilen und aus den Etappenzielen schließlich auch einen schriftlichen Plan erstellen, was wann zu tun ist. Also: Eine tägliche To-do-Liste ist ein must-have 😉

Keine Unterstützung

Alles lässt sich mit Unterstützung leichter umsetzen. Natürlich kann es auch eine Form von Motivation sein, es unbedingt alleine schaffen zu wollen oder auch, es sich selbst und den anderen beweisen zu wollen. Dennoch verbirgt sich dahinter oft auch ein falscher Stolz: Sich helfen zu lassen und sich auch in Bereichen, in denen man sich nicht so gut auskennt ganz gezielt Unterstützung sucht, ist ein sicherlich großer Faktor der zum Erreichen des Zieles beitragen kann

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LebensFreudeBlogParade – Lebensfreude auch an trüben Tagen

Auch Sabine von tapetenwechsel-leben.de hat die Einladung zur Blogparade der LebensFreude angenommen …. Schau’ mal, was sie tolles zu “Papier” gebracht hat:

Ich gebe es zu: Der Monat November ist nicht gerade mein Lieblingsmonat. Die Tage werden kürzer, oft ist es nass und trüb und dann gibt es da die vielen Totengedenktage…

Heute vor einem Jahr war die Beerdigung meines Vatis.

Wenn ich nicht aufpasse, ist meine Stimmung schnell im Keller und ich stehe mir selbst im Weg.
Da hilft nur eins: Ich lade die Lebensfreude ein.
Als ich gestern „zufällig“ auf die Blogparade der LebensFreude von Irmgard Bronder (https://diegedankenenergie.de/einladung-zur-blogparade-der-lebensfreude/) gestoßen bin, war mir sofort klar: Da mache ich mit.

Lebensfreude – jaaaaa bitte eine Extraportion.

Mir ist auch die Gegenspielerin der Lebensfreude bekannt: Ihr Name ist Depression.
So wenig ich sie mag, war sie doch über viele Jahre immer wieder eine treue Begleiterin.
Nun aber bemühe ich mich um getrennte Wege und eine neue Freundin an meiner Seite – die Lebensfreude. Zugegeben, sie ist etwas launisch und nicht immer für mich da, aber dennoch gelingt es mir immer öfter, sie für mich zu interessieren.

Heute erzähle ich euch, wie mir das gelingt:

Dankbarkeit

Ich gehe ganz bewusst in die Dankbarkeit. Es gibt so viele Dinge, für die ich dankbar sein kann: Das wärmende Bett in der Nacht, eine liebevolle Familie, ein Dach über den Kopf, schützende Kleidung, genug zu essen, mich unterstützende Menschen…ich kann gehen, sehen, riechen, hören, tasten…ich kann mein Leben gestalten.
Dankbarkeit verbindet mich mit der Fülle in meinem Leben. Aus der Fülle heraus empfinde ich tiefe Freude.

Achtsamkeit

Ich nehme meine Umgebung achtsam wahr: Da ist im November noch dieses kleine Gänseblümchen auf der Wiese, der rote Sonnenuntergang, die mir im Wind eine Geschichte erzählenden Bäume, der reinigende Regen, die tanzenden Blätter, der sich über meinen freundlichen Gruß freuende Nachbar und meine sich für mich Zeit nehmende Tochter.
Indem ich achtsam alles wahrnehme, kann ich die Schönheit erkennen und mich daran erfreuen.

Kreativität

Wenn das Licht im Außen weniger wird, dann versuche ich es im Innen zu verstärken.
Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Begebenheit vor Jahren: Draußen war es kalt und ich hatte in der Küche Plätzchen gebacken, die Scheiben waren von der Hitze des Backofens beschlagen. Plötzlich kletterte unsere Jüngste auf den Küchenschrank und malte mit dem Finger eine Sonne an das Fenster – noch heute erinnere ich mich dankbar an dieses wunderschöne Geschenk zurück.

In der lichtarmen Zeit liebe ich Kerzen ganz besonders: Sie strahlen für mich Gemütlichkeit und Geborgenheit aus. Ob es das Teelicht in der ausgepressten Orangenschale ist oder die Kerze auf dem Ständer ist dabei zweitrangig. Wichtig ist für mich, dass ich mich dabei wohl fühle.
Auch das Räuchern kann sehr kreativ sein und meine Stimmung heben: So bestücke ich zum Beispiel ein altes Teesieb mit Gewürznelken oder Lavendel und lege es auf ein Stövchen. Dazu einen leckeren Tee trinken und schon kann mich nichts so schnell aus meiner Ruhe bringen.
Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt, ob allein oder gemeinsam, der Möglichkeiten gibt es viele: Spiele- oder Bastelrunden, fantasievolle Modenschauen mit alten Sachen, Farbenparties (zum Beispiel Dekorieren mit bunten Tüchern), lustiges Herumgezappel zu Musik, …

Naturerlebnisse

Frische Luft und Bewegung sind für mein persönliches Wohlbefinden wichtig. Richtig angezogen kann für mich ein Spaziergang auch bei nasskaltem Wetter ein Erlebnis sein. Der Wind bläst in meiner Vorstellung meine Sorgen weg und der Regen wäscht meine Negativmuster ab. In der Natur kann ich zudem immer etwas entdecken: Steine mit verschiedenen Formen; Wolkenbilder, die sich verändern; Bäume die miteinander kommunizieren – manche umarmen sich, andere wachsen nach oben voneinander weg.

Klänge

Es gibt Lieder, die machen mir Mut: Sie sind meine Anker in schwierigen Zeiten. Und es gibt Lieder, da muss ich einfach tanzen: Sie helfen beim Loslassen und einfach nur Sein.
Genauso faszinieren mich archaische Klänge: Gongs, Klangschalen, Didgeridoo, Oceandrum und Monochord. Mithilfe dieser Instrumente kann ich für mich eine wunderschöne Klangreise durchführen und spüren wie ich im Inneren still werde: Das bringt mich zurück in die Freude.

Ich kann mich jeden Tag dafür entscheiden, der Gestalter meines Lebens zu sein: So schaut die Lebensfreude immer öfter bei mir vorbei.

Von einer Kollegin habe ich vor einigen Jahren ein Gedicht bekommen – der Verfasser ist unbekannt:

Begegnung

Auf meinem Weg zur Arbeit
begegnete ich unlängst der Lebenslust.
In bunt geringelten Söckchen
hüpfte sie auf einem Bein.

Mit den Fingern schnippte sie zum Lied,
das sie unbekümmert trällerte,
und eine rosa Schleife
bändigte ihr dunkles Haar.
Hin und wieder kitzelte sie
einen der grauen Anzüge
oder stupste übermütig
gegen ein bestrumpftes Bein.
Sie konnte tun und lassen, was sie wollte
– da niemand sie bemerkte,
bewegte sie sich in absoluter Narrenfreiheit.
Doch siehe da:
Unvermittelt drehte ein Herr im Anzug sich um,
blickte in vergnügte Augen
und wilde Locken
und begann zu strahlen.
Die Lebenslust gab ihm einen schnellen Kuss,
bevor sie erneut munter singend
jeden zweiten Stein anpeilte.
Der Mann schritt zügig aus,
pfiff eine heitere Melodie
und lächelte die Leute an.
„Der spinnt!“, dachten manche
und kratzten sich unwillig
am Bein und Nacken.
Irgendetwas hatte sie berührt,
gekniffen oder gestupst.
Manche lächelten zurück.
Der Tag begann anders als sonst.

Bist du ihr schon begegnet?

Ich wünsche euch allen ganz viel Lebensfreude.

 

Warum Du heute einen Menschen umarmen solltest

bärchen

Kürzlich habe ich auf einer Socialmediaplattform eine interessante Frage entdeckt: Bist du heute schon umarmt worden?

Da wurde mir bewusst, wie wir in unserer Familie so ganz normal dieses kleine Ritual pflegen: Es gibt eine Umarmung zum Tagesbeginn gleich nach dem Aufstehen, wenn wir das Haus verlassen, wenn wir uns mittags zum Essen wieder sehen, einfach so mal zwischendurch und natürlich auch abends wieder zum zu Bett gehen.

Was passiert eigentlich wenn wir einen Menschen umarmen, der uns nahe steht?

Je nach Länge der Umarmung kann sogar das Immunsystem gestärkt werden und es gibt wohl auch Hinweise dafür, dass der Blutdruck sinkt. Umarmungen können auch bei Depression und Schmerzen helfen – ich denke dies kennen wir noch mehr oder weniger aus der Kindheit: Wie gut tat die herzliche und wärmende Umarmung von Mama, Papa, Oma oder Opa, wenn wir mal weinten … Eine Umarmung hebt also unsere Stimmung, sie gibt uns das gute Gefühl, akzeptiert und geliebt zu werden. Und dies sind letztlich zwei Grundbedürnisse in unserem menschlichen Dasein. Im Hinblick auf eine Partnerschaft gesehen, werden bei Umarmungen Hormone ausgeschüttet, die uns stärker aneinander binden. Bei einer Umarmung zwischen zwei Menschen liegen die Herzchakren aufeinander und es kann so eine Art bedingungslose Liebe zwischen diesen Menschen fließen. Im Alltagsbewusstsein machen wir weniger die Erfahrungen der bedingungslosen Liebe. Annerkennung, Lob und Liebe zu erhalten ist da eher an das eigene Verhalten und die Leistung geknüpft.  Deshalb fühlen wir uns als Erwachsene auch noch so wohl, wenn wir herzlich umarmt werden und diese Herzenswärme austauschen können. Vielleicht ist es ja auch ein kleiner Schlüssel zu einem langfristigen harmonischen Miteinander in der Partnerschaft und innerhalb der Familie mit den Kindern.

Wie ist das bei Dir bzw. in Deiner Familie, in Deiner Partnerschaft und in der Beziehung mit den Kindern? Magst Du das kleine Ritual auch wieder pflegen und Deine Lieben mal wieder mehr umarmen und Dich umarmen lassen? Wenn dies bisher überhaupt nicht üblich war bzw. ist in Deiner Familie: Mach doch Du einfach mal den ersten Schritt und umarme Deinen Partner und ggf. Deine Kinder, eine Person, die dir nahe steht  bei der nächsten Begegnung einmal ganz herzerwärmend  🙂

In diesem Sinne schicke ich Dir jetzt in Gedanken eine herzerwärmende Umarmung  🙂

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