LebensFreude BlogParade 10.11.2015

Heute hat Monika von Kopfüber ins Leben meine Einladung zur Blogparade angenommen. Gerne gebe ich Dir hier ihren Beitrag weiter:

Erste Hilfe Tool der Woche

Winterdepression, Herbstblues oder Stimmungstief?

Das triste Wetter und die dunkeln Tage im Winter schlagen vielen Menschen aufs Gemüt. Getrübte Stimmung, Antriebslosigkeit, Heißhungerattacken und ein erhöhtes Schlafbedürfnis sind Anzeigen dafür, dass es einen erwischt hat.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, hier ein paar hilfreiche Tipps, auch die dunkle Jahreszeit mit Freude zu erfüllen. (Weitere Infos auch in der Blogparade der Lebensfreude, in der sich einige Lebensfreude-Blogger diesem Thema angenommen haben; initiiert durch Irmgard Bronder)

Mit den Blättern fällt auch die Laune

Wenn es draußen ungemütlicher, kälter und dunkler wird, hat jeder schon mal mit schlechter Laune zu kämpfen. Fühlen wir uns dann lustlos, unleidlich und würden lieben im Bett bleiben, spricht man von einem Stimmungstief. Wir sind einfach schlecht drauf.

Sind wir aber über Tage niedergeschlagen, antriebslos, missgelaunt, energielos und haben Stimmungsschwankungen, dann ist es eher der Winterblues, der uns gepackt hat. Dabei handelt es sich um eine harmlosere und schwächere Form der Winterdepression.
Eine klassische saisonal auftretende Winterdepression liegt vor, wenn die Symptome länger als zwei Wochen andauern, in den Herbstmonaten beginnen und im Frühling enden.

Schuld ist in allen Fällen der Lichtmangel. Licht wird über die Augen aufgenommen und regt im Gehirn die Produktion des Glücksbotenstoffes Serotonin an. Ein Mangel an Licht verhindert die Ausschüttung und das dämpft unsere Stimmung. Wenn weniger Licht auf Haut und Augen trifft, produziert der Körper vermehrt Melatonin, ein Schlafhormon, das uns müde und schlapp macht.

Vorbeugen ist die beste Therapie

Wenn Sie wissen, dass Ihnen die dunkle Jahreszeit Probleme bereitet, hilft nur vorbeugen. Und das bedeutet, raus an die frische Luft und Tageslicht tanken, und das am besten täglich. Aber ohne Sonnenbrille! Und damit Sie das durchhalten verabreden Sie sich jetzt schon mit der besten Freundin oder dem Freund zu einem täglichen Spaziergang. Und versprechen Sie sich gegenseitig, keine Ausreden gelten zu lassen.

Schaffen Sie sich darüber hinaus viele kleine Glücksmomente. Warten Sie nicht bis die Antriebslosigkeit Sie auf Ihrem Sofa gefangen nimmt, besorgen Sie sich jetzt schon Eintrittskarten fürs Kino, Konzert und für die Wellness-Oase.

Wichtig, dass Sie nicht warten bis die ersten Symptome auftreten, sondern dass Sie jetzt vorbeugen. Also verabreden Sie feste Termine mit der Familie und Freunden, und gehen Sie raus in die Natur, auch an trüben Tagen. Denn selbst ein bedeckter Himmel weist genug Helligkeit auf um uns bei Laune zu halten.

5 erstaunlich gute Gründe Musik zu hören

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Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann.

Musik drückt aus, worüber Schweigen unmöglich ist. (Victor Hugo)

Ganz gleich in welchen Lebenssituationen man sich befindet, Musik spielt (im wahrsten Sinne des Wortes 🙂 ) wohl schon seit 35.000 Jahren im menschlichen Dasein eine Rolle. Die ältesten Musikinstrumente, die man fand, waren: Flöten aus Knochen. Vielleicht kommt es ja auch daher, dass uns als Kind oft auch wiederum als erstes Musikinstrument die Flöte begegnete 🙂

Ob wir gerade in Hochstimmung sind: Musik kann uns hier noch höher tragen.

Ob wir uns gefühlsmäßig gerade in einem Tief befinden: Musik kann uns helfen, dieses zu überwinden.

5 erstaunlich gute Gründe Musik zu hören

1. Das Glückhormon Dopamin

Wenn wir Musik hören, fördert dies den Neurotransmitter „Dopamin“ – ein Glückhormon, das sich in unserem Körper ausbreiten kann. Vielleicht hast Du auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass Du Dich schon nach kurzer Zeit irgendwie besser fühlst, wenn Du Deine Lieblingsmusik hörst.

2. Musik kann bei Depressionen hilfreich sein

Meditative Musik oder Stücke aus dem klassischen Bereich sind hier am hilfreichsten.

3. Heilsame Musik

Es gibt Hinweise, dass sich Musik auf den Blutdruck, die Atmung und auf viele andere Körperfunktionen positiv auswirkt. Sie kann sowohl beruhigen als auch anregen.

4. Unterstützung beim Einschlafen

Hast Du Einschlafprobleme? Dann probiers mal mit einer sanften klassischen Musik, ganz leise im Hintergrund und lausche dieser einfach…. Du wirst wahrscheinlich staunen, wie rasch Du Dich getragen fühlst und eingeschlafen bist….

5. Musik entspannt

Viele sind im Alltag heute oftmals so gefangen und fühlen sich gestresst und getrieben …. Gefühlsmäßig hat der Tag kaum angefangen und schon ist es wieder Abend …… Probier’s mal aus: Wenn Du abends nach Hause kommst, leg‘ erst mal Deine LieblingsCD in den Player und gönne Dir „nur“ 5 Minuten dieser Musik zu lauschen. So lässt Du den Alltagsstreß hinter Dir und kommst ganz bei Dir zu Hause an …

In herzlicher Verbundenheit

Deine Irmgard Bronder

WIE DU MIT WUT UND ZORN ÜBER EINE SITUATION,

EIN BESTIMMTES EREIGNIS IN DEINEM LEBEN BESSER UMGEHEN KANNST

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Bist Du wütend, weil Dein Chef Dich schon wieder ungerecht behandelt hat?

Bist Du zornig, weil Deine beste Freundin nicht ehrlich zu Dir wahr?

Bist Du voller Groll, weil Dein Partner Dich verletzt hat?

Bekommst Du immer noch so ein flaues Gefühl in die Magengegend, wenn Du an eine bestimmte Situation aus einem Lebensbereich denkst, ganz gleich ob beruflich oder privat?

Solange Dein Körper hier mit negativen Gefühlen reagiert, solange ist dies auch ein Zeichen dafür, dass Dich dieses Erlebnis auf irgendeine Weise belastet.

Das kann Dir helfen

  1. Nimm‘ Dir ein Blatt Papier und schreibe das Ereignis auf. Notiere ggf. auch, welche Auswirkungen das Erlebnis bis heute auf Dich hat. In welchen Situationen bereitet es Dir immer noch Probleme? Welche Auswirkungen hat es bis heute auf Dein Leben?
  2. Schreibe einen Brief an die betreffende Person. Schreibe alles aus Deiner Sicht auf, was Dich so verletzt hat, was Dich so getroffen hat, warum Du Dich so ungerecht behandelt fühlst. Schreibe Dir hier alles von der Seele. Sei ganz offen und ehrlich mit Deinen Gefühlen und bringe sie zu Papier. Du sollst diesen Brief nicht abschicken! Du sollst Dir hier nur Erleichterung verschaffen, in dem Du all‘ Deinem Ärger, Deiner Wut, Deinem Groll etc. einen Raum gibst und dies in Form von Zeilen zu Papier bringst.
  3. Schreibe nun aus der Sicht des Anderen. Versetze Dich in die andere Person und schreibe aus deren Sicht einen Antwortbrief. Dies klingt jetzt vielleicht ein wenig komisch. Ziel dieser Übung ist: Indem Du Dich in die andere Person hineinversetzt und deren Argumente zu Papier bringst, können ein paar „Aha-so-ist-das“-Effekte aufkommen. Damit bekommst Du eine andere Sichtweise und bist so auf dem Weg, Frieden zu schließen mit dem Ereignis, Erlebnis. Du wirst zukünftig nicht mehr voller Wut und Zorn zurückblicken. Es wird Dir möglich sein, Verständnis aufzubringen. Nicht unbedingt im Sinne von einverstanden sein mit dem Verhalten des anderen, sondern mehr im Sinne von einer gewissen Gleichgültigkeit.

In herzlicher Verbundenheit

Irmgard Bronder

 

 

RAUS AUS DEPRESSIVEN VERSTIMMUNGEN – REIN IN DIE LEBENSFREUDE

Mit diesen 5 Schritten gelingt es Dir
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Jeder von uns kennt dies: Man findet sich in Situationen wieder und hat das Gefühl überfordert zu sein mit allem. Man hat vielleicht sogar das Gefühl, das ganze Leben ist eine Last. Man weiß nicht, wie es weitergehen soll, ist depressiv, traurig, antriebslos, man fühlt sich leer und energielos. Selbstzweifel plagen, gefolgt von mangelndem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Von Lebensfreude keine Spur.

Ich möchte Dir hier eine einfache und sehr wirkungsvolle Anleitung schenken, wie Du Dich selbst aus einer solchen depressiven Verstimmung wieder herausholen kannst. Du brauchst dazu lediglich ein wenig Zeit und den festen Willen,  auch etwas verändern zu wollen an Deiner Situation, in Deinem Leben.

Bist Du bereit? Los geht’s:

 1. Schritt – SEELENSCHREIBEN 

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Bei diesem Schritt geht es einfach mal darum, dass Du Dir dein gefühltes Leid schon mal von der Seele schreibst.  Stelle Dir im Geiste die Frage „Warum fühle ich mich depressiv, traurig, antriebslos“. Nutze hierzu gerne Deine eigene Formulierung.  Und beginne zu schreiben. Ohne darüber zu grübeln oder gar zu bewerten oder zu beurteilen. Es geht jetzt einfach „nur“ darum, dass Du Dir alles das, was Dich belastet und zur depressiven Verstimmung geführt hat, von der Seele schreibst. 

  • Nimm Dir 30 Minuten Zeit, ziehe Dich zurück an einen ruhigen Ort, an dem Du nicht gestört wirst und bewappne Dich mit einem Blatt Papier und einem Stift.
  • Schreibe einfach einmal alles nieder, was Dir so in den Sinn kommt, warum Du zur Depression neigst, bzw. depressiv verstimmt bist.

2. Schritt – EINE KLEINE ZEREMONIE

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Jetzt darfst Du Dir erlauben,  Dein Seelenleid, das Du gerade notiert hast, abzugeben. Treffe hierzu für Dich auch eine ganz klare Entscheidung:

„Ich bin nun aus ganzem Herzen bereit, alles das, was ich hier notiert habe, abzugeben und loszulassen.  Ich öffne mich dem Gedanken, dass ich ein wertvoller Mensch bin. Ich öffne mich dem Gedanken, dass auch ich es verdient habe, mein Leben zu genießen und ab sofort Freude und Leichtigkeit in mein Leben zu lassen.“  

  • Dann nimmst Du den Zettel mit Deine Notizen zur Hand, zerknüllst diesen und suchst Dir ein kleines Plätzchen in freier Natur.
  • Dort zündest du den Zettel an und übergibst mit diesem Ritual all die belastenden Themen dem Universum.
  • Schaue zu, wie der Zettel verbrennt, wie auch kleine Rauchflußen aufsteigen und achte während dessen auch ganz bewusst auf Deinen Atem.  Denn mit jedem ganz bewussten und tiefen Ausatmen, kannst Du diesen Loslassprozeß noch unterstützen. Ich bin sicher, sobald das Papier verbrannt ist, wirst du eine gewisse Erleichterung schon wahrnehmen können.

3. Schritt – NEUORIENTIERUNG

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Hierbei geht es darum, das was Du aus ganzem Herzen wirklich möchtest symbolisch zu pflanzen und dem Universum klare Zeichen zu geben.

  • Dazu darfst Du Dir wiederum einen Zettel  zur Hand nehmen. Suche Dir ein ruhiges Plätzchen. Atme einige Male tief aus und stelle Dir vor, wie Du Dich leer machst mit jedem Ausatmen. Mit dem Einatmen kannst Du Dir vorstellen, wie Du die Energien des Lichtes, der Liebe und des Lebens einatmest.
  • Stelle Dir dann vor, wie es wäre, wenn Du mit Deinem Herzen sprechen könntest. Frage Dein Herz, was es möchte. Wie schaut ein Leben für Dich nach Deinem Herzen aus?
  • Und nun geht es darum einfach wieder zu notieren, aufzuschreiben. Schreibe einfach alles auf, was da fließt an Informationen. Schreibe solange, wie es fließt. Sobald zu merkst, dass der Schreibfluss endet, höre auf damit. Denn dann schaltet sich meist der Kopf wieder ein.

4. Schritt – SYMBOLISCHER NEUSTART

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Jetzt darfst Deine Herzenskommunikation noch Mutter Erde übergeben. Du hast jetzt ein kleines Samenkorn gesetzt, dieses möchte sich nun entfalten dürfen. Und dies darf jetzt noch energetisch, symbolisch unterstützt werden:

  • Nimm‘ Dir dazu ein paar Samenkörner, ganz gleich welche.
  • Suche Dir in der freien Natur oder auch einfach in Deinem Garten ein Plätzchen aus, wo Du diese Samenkörner pflanzen möchtest. Es ist dabei jetzt wirklich ganz egal welche Samenkörner und ob jetzt laut der Verpackung der Zeitpunkt da ist, diese zu pflanzen. Es geht hier lediglich um die symbolisch, energetische Unterstützung.
  • Nimm‘ also achtsam und liebevoll die Samenkörner in Deine linke Handinnenfläche und lies Dir wieder Deine Herzenskommunikation durch. Dies kannst Du laut machen oder auch im Stillen. Und stelle Dir nun vor, wie während des Lesens, die Samenkörner energetisch mit Deinen Herzenswünschen geladen werden.
  • Wenn Du fertig bist, beugst Du Dich achtsam zu Mutter Erde hinab und gräbst die Samenkörner ganz leicht ein.
  • Halte dann noch mal einen Moment inne und spüre mal, wie gut es Dir tut, dass Du nun alles Mutter Erde übergeben hast, damit es wachsen kann und im Außen auch zu Deiner Realität werden kann.

Habe Vertrauen, dass es da eine wohlwollende Energie gibt (das Universum oder wie auch immer Du diese Instanz nennen möchtest), die es gut mit Dir meint. Habe Vertrauen, dass Du mit diesem Schritt eine klare Botschaft abgegeben hast und das Universum nun in Bewegung kommen kann. Das solltest Du nun weiter selbst noch dazu beitragen: Achte darauf, dass  weiterhin Dein künftiges Handeln und Denken in Deine Herzensausrichtung gelenkt wird.

5. Schritt – SORGE AB SOFORT GUT FÜR DICH 

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Frische Energie

Gönne Dir täglich einen großen Teil an frischer Energie in Form von frischem Obst und Gemüse, möglichst in BioQualität. Der rohKÖSTliche Anteil darf gerne bei mehr als 60 % liegen

Atmen

Atme täglich immer wieder ganz bewusst frischen Sauerstoff ganz tief und genüßlich durch die Nase ein und stelle Dir dabei auch gerne vor, wie Du Dich regelrecht auftankst.

Trinken

Trinke täglich ausreichend gutes Wasser (ohne Kohlensäure versteht sich) um Deinen Körper, Deine Organen und Zellen bei ihrer wunderbaren Arbeit, die sie jederzeit für Dich leisten, zu unterstützen. Als kleiner Maßstab gilt hier: 30 ml je kg Körpergewicht. Die Menge sollte über den Tag verteilt bis ca. 18.00 Uhr getrunken sein.

Keine Suchtmittel

Vermeide Nikotin, Alkohol und Fastfood – Fingerfood hingegen in Form von Obst und Gemüse darf es gerne sein;-)) Vermeide auch Fertigprodukte mit Zusatzstoffen.

Bleib‘ auf Deinem Herzensweg

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Und dann bleib‘ einfach auf diesem Weg, Deinem Herzensweg, den Du nun erfolgreich begonnen hast. Vertraue dem Universum und habe vor allem Vertrauen in Dich selbst, zu Deinem Herzen.

Wenn Du noch mehr Inspirationen und Anregungen haben möchtest, um mehr Freude in Dein Leben zu lassen, dann nimm‘ auch gerne kostenfrei an der LebensFreudeChallenge teil: Am 1.11. startet die LebensFreudeChallenge mit 11 Experten. Du bekommst jeden Tag eine LebensFreudeBotschaft in Form eines Videos in Dein e-mail-Postfach. Hier geht’s zur kostenlosen Anmeldung: http://erfolgreiche-hilfe.de/lebensfreude-challenge/

In herzlicher Verbundenheit

Deine Irmgard Bronder

WIE DU TRAURIGKEIT UND DEPRESSION LEICHTER ÜBERWINDEN KANNST

Wald1Der/die eine kann sich so richtig an der jetzigen Jahreszeit erfreuen – sieht das bunte Blätterfarbenspiel der Natur und freut sich auch auf die bevorstehenden Novembertage, um es sich bei tristem Wetter drinnen bei Kerzenschein so richtig gemütlich zu machen. Anderen wiederum graut es regelrecht davor, dass jetzt die Tage immer kürzer werden, Traurigkeit, Depression und Lethargie breiten sich aus. Man stellt so vieles in Frage, fühlt sich in seinem Herzschmerz gefangen – wenn nicht auch noch Schlaflosigkeit einen plagt, ist der Aufenthalt im Bett der einzige Zufluchtsort – wenigstens für die Nacht mal den ganzen belastenden Kram vergessen. Aber oft ist ja eben auch an Schlaf nicht mal zu denken….

Alles muss und darf raus – aber wie?

Es gibt Studien darüber, dass Menschen die über ihren Herzschmerz, ihre Traurigkeit, ihre Depression offen sprechen schneller wieder aus dem „Loch“ herausfinden, als Menschen, die nicht darüber reden. Gespräche können also sehr heilsam sein. Nur wem soll man sich anvertrauen? Der Familie? Der besten Freundin, dem besten Freund? Soll man eine Therapie über die Krankenkase beantragen? Soll man sich selbst eine Therapie finanzieren bei einem Mentaltrainer? Soll man über Hotlines im Internet nach Gesprächspartnern suchen?

Ganz offen mit Familienmitgliedern und Freunden das Gespräch zu suchen ist natürlich so eine Sache. Denn wenn wir uns outen, über unsere tiefsten Gefühle und Gedanken offen reden, macht uns dies natürlich auch ein Stück weit verletztlich, vielleicht schämen wir uns auch dafür. Oder wir haben vielleicht auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass wir beim Gegenüber auf viel Unverständis gestoßen sind und das Gefühl hatten, nicht Ernst genommen zu werden.

Was also tun? Schreibe es Dir von Deiner Seele!

In Studien konnte man nachweisen, dass Menschen die über darüber schrieben, was sie fühlen, wie sie sich fühlen, was gerade in ihnen vorgeht usw. glücklicher wurden. Depressionen, Trauer und Lethargie verabschiedeten sich. Wohlgefühle stellten sich dafür ein.

Das ist das Tolle am Schreiben

Du kannst es einfach tun. Ganz alleine für Dich. Zu jederzeit. Du musst nicht bange sein, dass Dein Gegenüber nicht sorgsam mit dem Gesagten umgeht. Du brauchst keine Angst vor Verletzlichkeit zu haben. DU KANNST ALSO VOLLKOMMEN EHRLICH SEIN. 

Drei Tipps wie Du es machen kannst

  1. Nimm Dir ein Blatt Papier, zünde Dir eine Kerze an – Wenn Du lieber am Computer sitzt, dann öffne eine WordDatei. Stelle Dir einen Wecker auf 30 Minuten.
  2. Schreibe einfach drauflos. Schreibe einfach alles auf, was Dir einfällt: komplette Sätze, unkomplette Sätze, vermeintlich unsinnige Sätze, einzelne Gedanken – ganz gleich, bringe einfach alles das zu Papier, was Dich beschäftigt, bedrückt und belastet, ohne auf Rechtschreibung und Schönschrift, Klein- und Großschreibung zu achten. Notiere Deine tiefsten Sehnsüchte und auch Ängste, Deine Wut, Trauer und vielleicht auch Deine Verzweiflung. Lasse alles raus, halte nichts zurück und denke beim Schreiben auch nicht darüber nach was da aus Deiner Feder entspringt, sondern lasse es einfach aus Dir heraussprudeln und notiere. Sei vor allem ehrlich Dir selbst gegenüber.
  3. Mache dies 7 Tage ohne Unterbrechung jeden Abend vor dem Zubettgehen. Wenn der Wecker nach 30 Minuten klingelt höre auf mit dem Schreiben. Wenn Du magst, kannst Du jetzt noch einmal lesen, was Du Dir da von der Seele geschrieben hast und dies so ein wenig reflektieren. Zerknülle dann das Blatt Papier oder zerreisse es als kleines Ritual. Damit unterstützt Du noch ein klein wenig das Loslassen und wirst merken, wie Erleichterung und Wohlgefühle sich bemerkbar machen.

 In herzlicher Verbundenheit

Irmgard Bronder

 

Raus aus der Armut – 1 fantastischer Gedanke dazu

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Mit Armut meine ich hier nicht die finanzielle Situation. Mit Armut meine ich „Arm an Mut“ zu sein, die Dinge in seinem Leben zu verändern, die regelrecht nach Veränderung schreien.

Um gewisse Bereiche im Leben, die man so nicht mehr haben möchte zu verändern braucht es einfach Mut und Vertrauen ins Leben. Und um zu mehr Mut zu kommen, sollte man sich Zeit nehmen, um herauszufinden, wie die gewünschte Realität in diesem Lebensbereich denn wirklich ausschauen sollte. Unsere Aufmerksamkeit ist oftmals viel zu sehr darauf gerichtet, was man nicht mehr haben möchte. Da fällt es uns leicht, ganz viel aufzuzählen. Wie aber etwas sein sollte, ganz nach dem Herzen, da tun wir uns schon schwerer, so ganz auf die Schnelle dies aufzuzählen.

VERSCHAFFE DIR KLARHEIT

Daher ist es so förderlich sich erstmal ganz klar darüber zu werden, wie die Realität nach der Veränderung denn ausschauen sollte. Nur wenn man sich so wirklich für die Veränderung geöffnet hat und bereit ist, erhält man auch die nötige Kraft und Energie und hat das nötige Durchhaltevermögen. Wobei es um mehr geht, als einfach nur durchzuhalten, sondern um die innere mentale Kraft und Stärke und damit die innere gefestigte Einstellung. Denn diese beginnt bekanntlich ja im Kopf, das wissen wir von Talmund:  „Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.“

TREFFE KLARE UND BEWUSSTE ENTSCHEIDUNGEN

Treffen wir also ganz bewusst eine Entscheidung etwas zu verändern, dann ist dies quasi so, als hätten wir einen schriftlichen Vertrag geschlossen, an welchen man sich nun halten muss. Ja, und dann darf es ja auch Schritt für Schritt gehen. Man muss ja nicht alles an einem Tag machen. Deshalb ist es sinnvoll und wichtig, sich einen Zeitplan zu erstellen und diesen dann zu befolgen. So kann man dann auch in kleinen Schritten die Veränderung ins Leben integrieren.  Und dennoch gilt:

SELBSTMOTIVATION IST WICHTIG

Durch Handlungen, Verhaltensweisen und Tätigkeiten, die wir immer wieder machen entstehen Gewohnheiten, entsteht eine gewisse Routine. Wir wissen es aus allem was wir uns angeeignet haben:  Je öfter wir etwas regelmäßig wiederholen, desto besser verankert es sich unserem Gehirn und kann somit zur Routine werden. Darum geht es eben auch bei Veränderungen: Die alten nicht förderlichen Gewohnheiten abzulegen und neue förderliche Gewohnheiten zur Routine werden zu lassen. Routine bedeutet auch: Das Gehirn agiert quasi auf Autopilot – das bedeutet ja auch: Wir agieren auf Autopilot. Und da gibt es eine kleine Regel: Alles was man 21 Tage lang regelmäßig macht, wird ein wenig zu Routine. Unser Gehirn hat neue Schaltstellen, neue Synapsen gebildet.

  • Werde Dir also zunächst einmal ganz klar darüber, was Du wirklich von Herzen in Deinem Leben verändern willst
  • Mache Dir dann wenigstens schon mal einen 21TagePlan. Mache Dir für 21 Tage also eine Todo-Liste – auch wenn es nur vermeintliche Kleinigkeiten sind, die Du am jeweiligen Tag aber auch wirklich machst.
  • Du solltest die 21 Tage dann aber auch wirklich ohne Unterbrechung durchziehen
  • Wenn Du dann zurückblickst, wirst Du merken wie viele Schritte Du schon auf dem neuen Weg schon gemacht hast – so fällt es Dir dann sicherlich auch leichter weiter am Ball zu bleiben.
  • Wenn Du Dich mit dieser 21-Tage-Planung angefreundet hast, dann mache doch nach 21 Tagen die nächste 21-Tage-Planung usw. Dies ist ein sehr überschaubarer Zeitraum und wird Dich auch zum Ziel führen.
  • Denn: DER WEG IST DAS ZIEL ….

In herzlicher Verbundenheit

Irmgard